GoPro MISSION 1 PRO vs. DJI Osmo Action 6: Für welches Modell sollten Sie sich entscheiden?
Mit seiner neuen MISSION-Reihe schlägt GoPro ein neues Kapitel in seiner Geschichte auf und ist fest entschlossen, wieder eine führende Position auf dem Markt für Actionkameras einzunehmen. Doch die Konkurrenz hat sich stark verändert! Der MISSION 1 Pro steht insbesondere die DJI Osmo Action 6 gegenüber, die von vielen als eine der derzeit besten Actionkameras angesehen wird. Kann sich diese neue GoPro-Generation also gegen eine so starke Konkurrentin durchsetzen? Und vor allem: Für welches Modell sollten Sie sich entscheiden? Design, Akkulaufzeit, Funktionen, Bildqualität, Preis … Entdecken Sie unseren umfassenden Vergleich GoPro MISSION 1 Pro im Vergleich zur DJI Osmo Action 6 um herauszufinden, welches Sie wählen sollten!
GoPro MISSION 1 PRO vs. DJI Osmo Action 6: Das Wichtigste auf einen Blick
Sie haben keine Zeit (oder sind zu faul 😅), alles zu lesen? Hier sind die wichtigsten Unterschiede zwischen der GoPro MISSION 1 PRO und der DJI Osmo Action 6 , die Sie sich merken sollten 👇
- 📐 Die DJI Osmo Action 6 ist deutlich kompakter und leichter – mit nur 149 g gegenüber 207 g bei der GoPro. Sie verfügt zudem über zwei Touchscreens und einen internen Speicher von 64 GB. Die MISSION 1 PRO zeichnet sich jedoch durch ihre drei integrierten Befestigungssysteme aus, die eine größere Vielseitigkeit bieten.
- 🔋 In der Praxis weisen beide Kameras eine recht ähnliche Akkulaufzeit auf, obwohl die von GoPro angegebenen Werte günstiger ausfallen. Die DJI lässt sich etwas schneller aufladen: In 22 Minuten sind 80 % der Akkukapazität wiederhergestellt, während die Konkurrenz dafür 27 Minuten benötigt.
- 🤖 Die GoPro MISSION 1 PRO bietet mehr kreative Möglichkeiten, insbesondere dank ihrer Aufnahmemodi und ihrer besonders ausgefeilten Zeitlupenfunktionen. Sie zeichnet sich zudem durch 32-Bit-Floating-Point-Audioaufnahmen aus, während DJI auf praktische Funktionen wie Gestensteuerung und den direkten Anschluss an zwei kompatible drahtlose Mikrofone setzt.
- 🎥 Die GoPro hat in puncto Videoleistung die Nase vorn – mit ihrem 1-Zoll-Sensor, Aufnahmen bis zu 8K bei 60 fps und Zeitlupenaufnahmen in 4K bei 240 fps. Die DJI Osmo Action 6, ausgestattet mit einem 1/1,1-Zoll-Sensor und einer variablen Blende, bietet ebenfalls 8K, allerdings bei maximal 30 fps, sowie 4K bei 120 fps.
- 🌙 Was die Bildqualität betrifft, verfolgen die beiden Kameras unterschiedliche Ansätze. Die GoPro bevorzugt in der Regel eine natürlichere Bildwiedergabe, während die DJI hellere und kontrastreichere Bilder liefert. Letztere überzeugt besonders bei schlechten Lichtverhältnissen mit ihrem SuperNight-Modus sowie unter Wasser, wo ihre Bildwiedergabe oft klarer erscheint.
- 💸 Die DJI Osmo Action 6 ist deutlich günstiger: Das Standard-Paket kostet 436 €, während die GoPro MISSION 1 PRO für 699,99 € angeboten wird. Ein Preisunterschied von fast 264 €, der für preisbewusste Nutzer ein gewichtiges Argument darstellt.
📌 Die GoPro MISSION 1 PRO wird vor allem anspruchsvolle Nutzer ansprechen, die hohe Auflösungen, fortschrittliche Zeitlupenfunktionen und zahlreiche kreative Möglichkeiten suchen. Die DJI Osmo Action 6 erweist sich dank ihrer kompakten Bauweise, ihrer überzeugenden Bildqualität und ihres deutlich günstigeren Preises als die ausgewogenste Wahl für die Mehrheit der Nutzer.
GoPro MISSION 1 PRO vs. DJI Osmo Action 6: Design

| GoPro MISSION 1 PRO | DJI Osmo Action 6 | |
| Abmessungen (B x H x T) | 80,1 × 52,1 × 44,3 mm | 72,8 × 47,2 × 33,1 mm |
| Gewicht | 207 g | 149 g |
| Bildschirme | Rückseite: 2,59-Zoll-OLED-Touchscreen Vorderseite: 1,4-Zoll-LCD | Rückseite: 2,5-Zoll-OLED-Touchscreen Vorderseite: 1,46-Zoll-LCD |
| Speicher | microSD-Karte mit bis zu 1 TB | Interner Speicher: 64 GB (50 GB verfügbar) microSD-Karte bis zu 1 TB |
| Betriebstemperatur | -20 °C bis 45 °C | -20 bis 45 °C |
| Dichtheit | 20 Meter | 20 Meter |
Schon auf den ersten Blick lassen die beiden Kameras recht unterschiedliche Konzepte erkennen. Die GoPro MISSION 1 PRO ist deutlich größer, mit Abmessungen von 80,1 × 52,1 × 44,3 mm und einem Gewicht von 207 g, gegenüber 72,8 × 47,2 × 33,1 mm und nur 149 g beim DJI Osmo Action 6. Letzteres erweist sich somit als kompakter und vor allem 58 g leichter, ein spürbarer Unterschied, wenn man die Kamera an einem Helm befestigt oder sie auf langen Touren mit sich führt. Die GoPro zeichnet sich zudem durch ihr Objektiv aus, das stärker aus dem Gehäuse herausragt, was ihre Größe noch deutlicher macht.
Auf der Seite der Bildschirme, auf dem Papier sind sich die beiden Modelle sehr ähnlich. Die GoPro verfügt über einen 2,59-Zoll-OLED-Touchscreen auf der Rückseite und einen 1,4-Zoll-LCD-Bildschirm auf der Vorderseite. Die DJI hingegen verfügt über zwei OLED-Displays: ein 2,5-Zoll-Display auf der Rückseite und ein 1,46-Zoll-Display auf der Vorderseite. Sein größter Vorteil liegt in dem Touchscreen an der Vorderseite, über die Sie direkt auf die Einstellungen zugreifen können, wenn der hintere Bildschirm nicht zugänglich ist, insbesondere wenn die Kamera in bestimmten Konfigurationen befestigt ist. Bei der GoPro dient der vordere Bildschirm in erster Linie der Bildausrichtung und der Anzeige von Aufnahmeinformationen.
Was die Befestigung angeht, hat GoPro jedoch eindeutig die Nase vorn. Die MISSION 1 PRO verfügt direkt über drei Systeme: die herkömmlichen GoPro-Befestigungshalterungen, eine magnetische Schnellverschlusshalterung und ein 1/4″-Stativgewinde. Diese Vielseitigkeit ist besonders praktisch, um die Konfiguration schnell zu ändern, ohne einen Adapter hinzufügen zu müssen. Die DJI Osmo Action 6 stützt sich hauptsächlich auf ihr magnetisches Schnellbefestigungssystem: Um eine klassische GoPro-Halterung oder ein Stativ mit Schraubgewinde zu verwenden, ist ein zusätzliches Zubehör erforderlich.
Beide Kameras verfügen zudem über einen abschraubbaren und austauschbaren Objektivschutz, was ihrer Langlebigkeit zugutekommt. GoPro liefert bereits im Standardpaket eine abnehmbare Sonnenblende mit, die störende Reflexionen mindert und zusätzlichen Schutz für das Objektiv bietet. Auf der Seite der Widerstandsfähigkeit gibt es keine wesentlichen Unterschiede: Beide Modelle sind ohne Unterwassergehäuse bis zu einer Tiefe von 20 Metern wasserdicht und können bei Temperaturen zwischen -20 °C und 45 °C betrieben werden.
Schließlich verfügt die DJI Osmo Action 6 über einen weiteren nicht zu vernachlässigenden Vorteil: ihren internen Speicher von 64 GB, von denen etwa 50 GB tatsächlich verfügbar sind. Damit lassen sich Aufnahmen sogar ohne Speicherkarte erstellen – im Gegensatz zur GoPro MISSION 1 PRO, die zwingend eine microSD-Karte benötigt. Beide Kameras unterstützen jedoch Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 1 TB.
🏆 DJI Osmo Action 6: Kompakter und leichter, mit zwei Touchscreens und internem Speicher.
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GoPro MISSION 1 PRO vs. DJI Osmo Action 6: Akkulaufzeit und Aufladen
| GoPro MISSION 1 PRO | DJI Osmo Action 6 | |
| Akku | Enduro 2 2150 mAh | 1950 mAh |
| Betriebsdauer | Bis zu 5 Stunden in 1080p bei 30 fps (Endurance-Modus) Mehr als 3 Stunden in 4K bei 30 fps Bis zu 1 Stunde 30 Minuten in 8K bei 30 fps | Bis zu 4 Stunden in 1080p bei 24 Bildern pro Sekunde |
| Ladezeit | 80 % in 27 Minuten, 100 % in 60 Minuten | 80 % in 22 Minuten, 100 % in 52 Minuten |
Die GoPro MISSION 1 PRO verfügt über einen neuen Enduro-2-Akku mit 2150 mAh, während die DJI Osmo Action 6 einen Akku mit 1950 mAh aufweist. Dieser Kapazitätsunterschied führt jedoch nicht zwangsläufig zu einem entsprechenden Unterschied bei der Betriebsdauer, da der Energieverbrauch auch von den jeweiligen Komponenten und Einstellungen der einzelnen Kameras abhängt.
Auf dem Papier weist GoPro besonders beeindruckende Werte auf: bis zu 5 Stunden Aufnahmezeit in 1080p bei 30 fps dank des Endurance-Modus, mehr als 3 Stunden in 4K bei 30 fps und etwa 1 Stunde 30 Minuten in 8K bei 30 fps. Von der Seite von DJI werden bis zu 4 Stunden in 1080p bei 24 fps angegeben. Diese Werte lassen sich jedoch nur schwer direkt vergleichen, da die Messbedingungen und die Aufnahmemodi nicht identisch sind.
In der Praxis scheinen die beiden Kameras einander viel näher zu sein, als diese Zahlen vermuten lassen. Bei einem von einem Videofilmer durchgeführten Vergleichstest schalteten sich beide Kameras in der Regel etwa gleichzeitig aus, wobei die GoPro möglicherweise einen leichten Vorsprung hatte. Eine interessante Feststellung, auch wenn sie je nach Auflösung und Einsatzbedingungen relativiert werden muss.
Auf der Seite des Aufladens hat die DJI Osmo Action 6 einen leichten Vorsprung: Sie lädt ihren Akku in nur 22 Minuten zu 80 % auf, während die GoPro mit einem kompatiblen Schnellladegerät 27 Minuten benötigt. Auch eine vollständige Aufladung dauert bei DJI etwas kürzer – etwa 52 Minuten gegenüber 60 Minuten beim Konkurrenzmodell.
Schließlich bieten beide Marken den Vorteil, dass ihre Akkus mit mehreren Kameragenerationen kompatibel sind. Insbesondere der neue Enduro 2 von GoPro behält das von der HERO13 Black verwendete Format bei, während der Akku der Osmo Action 6 mit mehreren DJI-Modellen gemeinsam genutzt werden kann, darunter die Osmo Action 3, 4 und 5 Pro.
🤝 Gleichstand: In der Praxis sind die Akkulaufzeiten ähnlich, wobei GoPro möglicherweise einen leichten Vorteil hat, DJI jedoch eine schnellere Aufladung bietet.
GoPro MISSION 1 PRO vs. DJI Osmo Action 6: Funktionen
| GoPro MISSION 1 PRO | DJI Osmo Action 6 | |
| Fotomodi | Einzelbild (Nachtmodus), Intervall, Serienbild | Einzelbild, Selbstauslöser, Serienbild |
| Videomodi | Video, Schwaches Licht, Zeitlupe, Zeitlupen-Serienaufnahme, HLG HDR, Motivverfolgung, Schleife, Ausdauer | Zeitlupe, Motivverfolgung, SuperNight, Voraufzeichnung, Loop-Aufnahme |
| Zeitraffer-Modi | Zeitraffer / Nacht-Zeitraffer (in Bewegung oder auf einem festen Stativ), Sternspuren, Light Painting, Fahrzeuglichtspuren | Zeitraffer, Hyperlapse |
Beide Kameras bieten eine umfassende Palette an Foto- und Videomodi, darunter Zeitlupe, Motivverfolgung, Loop-Aufnahme sowie verschiedene Zeitraffermodi. Die GoPro MISSION 1 PRO zeichnet sich durch ihre zahlreichen kreativen Möglichkeiten aus, darunter Sternspuren, Light Painting oder auch Fahrzeuglichtspuren. Zudem verfügt sie über einen speziellen Tauchmodus für Unterwasseraufnahmen, während die DJI Osmo Action 6 mithilfe ihres Farbtemperatursensors die Farbwiedergabe unter Wasser automatisch anpasst.
Aufzeichnungsformate und Nachverfolgung des Themas
Die GoPro MISSION 1 PRO führt die „Open Gate“-Aufnahme ein, die es ermöglicht, ein Bild im 4:3-Format mit einer Auflösung von bis zu 8K bei 30 fps oder 4K bei 120 fps aufzunehmen. Dieser Ansatz bietet mehr Freiheit bei der Bearbeitung, da dieselbe Sequenz anschließend im horizontalen oder vertikalen Format zugeschnitten werden kann, ohne dass der endgültige Bildausschnitt bereits beim Filmen festgelegt werden muss.
Die DJI Osmo Action 6 bietet mit ihrem „4K Custom“-Modus eine ähnliche Funktion, bei der der quadratische Sensor genutzt wird, um ein Bild mit einer Auflösung von 3840 × 3840 Pixeln bei bis zu 60 fps aufzunehmen. Auch hier lässt sich der Bildausschnitt nach der Aufnahme festlegen, wenngleich die GoPro in puncto Auflösung und Bildfrequenz weiterhin überlegene Möglichkeiten bietet.
Auf der Seite der Motivverfolgung können beide Modelle das Bild automatisch zuschneiden, um eine Person in der Bildmitte zu halten. GoPro führt diese Funktion mit der MISSION 1 PRO ein, dank der Erkennung von Gesichtern und Körpern, während DJI ein bereits bei der Action 5 Pro vorhandenes System übernimmt, bei dem das Bild von 4K auf 2,7K beschnitten wird. Zwei praktische Lösungen für Kreative, die alleine filmen, auch wenn ihre Wirksamkeit von der jeweiligen Situation abhängt.
Zeitlupe und Steuerung
Die GoPro MISSION 1 PRO besticht insbesondere durch ihre Zeitlupenfunktionen, die Aufnahmen in 4K mit bis zu 240 fps und in 1080p mit bis zu 480 fps ermöglichen. Bei auf 10 Sekunden begrenzten Sequenzen erreicht sie in 1080p sogar 960 fps, wodurch sich besonders spektakuläre Zeitlupenaufnahmen realisieren lassen.
Auf der Seite der DJI Osmo Action 6 werden Videos in bis zu 4K bei 120 fps oder in 1080p bei 240 fps aufgezeichnet. Sie bietet zudem einen Super-Zeitlupenmodus, der 960 fps entspricht; dieser basiert jedoch auf einer Bildinterpolation aus einer Aufnahme mit 240 fps, im Gegensatz zur nativen Aufnahme der GoPro.
Beide Kameras bieten zudem Sprachbefehle, mit denen sich bestimmte Funktionen berührungslos steuern lassen. Die GoPro MISSION 1 PRO zeichnet sich durch die Unterstützung von 11 Sprachen aus, während die DJI Osmo Action 6 lediglich Englisch und Chinesisch unterstützt. Letztere verfügt jedoch über einen zusätzlichen Vorteil in Form ihrer Gestensteuerung, mit der sich insbesondere eine Aufnahme durch eine einfache Handbewegung starten oder stoppen lässt.
Audio und Mikrofone
Die GoPro MISSION 1 PRO verfügt über vier integrierte Mikrofone und unterstützt 32-Bit-Audioaufnahmen im Gleitkommaformat, während die DJI über drei Mikrofone und eine 16-Bit-AAC-Aufnahme verfügt. Dieses Format bietet mehr Flexibilität in der Nachbearbeitung, insbesondere bei der Wiederherstellung großer Schwankungen im Schallpegel.
Beide Kameras unterstützen zudem drahtlose Mikrofone, ohne dass ein externer Empfänger erforderlich ist. Die GoPro ist mit ihrem neuen Bluetooth-Mikrofonsystem kompatibel, während die DJI Osmo Action 6 dank OsmoAudio direkt bis zu zwei kompatible DJI-Mikrofone anschließen kann.
GoPro bietet zudem weiterhin die Möglichkeit, Mikrofone verschiedener Marken über einen kompatiblen externen Empfänger zu verwenden, was Kreativen, die bereits über entsprechende Ausrüstung verfügen, mehr Freiheit bietet.
🏆 GoPro MISSION 1 PRO: Deutlich leistungsstärkere Zeitlupenaufnahmen, „Open Gate“ in 8K und Audioaufnahmen mit 32-Bit-Gleitkommaupplösung.
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GoPro MISSION 1 PRO vs. DJI Osmo Action 6: Bildqualität
| GoPro MISSION 1 PRO | DJI Osmo Action 6 | |
| Sensor | 1 Zoll | 1/1,1 Zoll |
| Objektiv | 15–27 mm, feste Blende f/2,5 | Variable Blende von f/2 bis f/4 |
| Maximale Fotoauflösung | 50 MP | 38 MP |
| Videoauflösung | 8K mit bis zu 60 fps 4K mit bis zu 240 fps 1440p mit bis zu 480 fps 1080p mit bis zu 480 fps | 8K mit bis zu 30 fps 4K mit bis zu 120 fps 2,7K mit bis zu 120 fps 1080p mit bis zu 240 fps |
| Fotoformat | JPG (Standard), GPR (RAW) | JPEG, RAW |
| Videoformat | MP4 | MP4 |
| Farbprofile | Lebhaft, Natürlich, Filmisch, Neutral, GP‑Log2 | Normal (10 Bit), D-Log M (10 Bit) |
| Maximale Videobitrate | 240 Mb/s | 120 Mb/s |
| ISO-Bereich | Foto: 100 bis 3200 Video: 25 bis 6400 | Foto: 100 bis 25600 Video: 100 bis 51200 |
Sensor und Auflösungen
Die GoPro MISSION 1 PRO verfügt über einen 1-Zoll-Sensor mit 50 MP, der etwas größer ist als der 1/1,1-Zoll-Sensor mit 38 MP der DJI Osmo Action 6. Beide Kameras verfügen somit über für Action-Kameras besonders großzügig dimensionierte Sensoren, die eine beträchtliche Lichtmenge einfangen können. Der Hauptunterschied liegt jedoch in den Objektiven: GoPro setzt auf ein feste Blende bei f/2,5, während DJI eine variable Blende von f/2 bis f/4. Letzteres ermöglicht es insbesondere, die Belichtung bei direkter Sonneneinstrahlung besser zu steuern und das Ergebnis besser an die Aufnahmebedingungen anzupassen.
Was … betrifft Videoperformances, bleibt die GoPro weiterhin einen Schritt voraus, was die Aufnahme betrifft bis zu 8K bei 60 fps, gegenüber 8K bei 30 Bildern pro Sekunde für die DJI Osmo Action 6. Letztere beschränkt die 8K-Auflösung jedoch auf das 16:9-Format, während die GoPro zudem ein Open-Gate-Aufnahme in 8K im 4:3-Format. Die MISSION 1 PRO bietet zudem besonders beeindruckende Zeitlupenfunktionen mit 4K bei 240 Bildern pro Sekunde und des 1080p bei 480 Bildern pro Sekunde, gegenüber 120 bzw. 240 ips beim Konkurrenzmodell. Nicht zu vergessen ist der Zeitlupen-Serienbildmodus, der bei 1080p punktuell bis zu 960 ips erreicht. Diese Eigenschaften bieten Ihnen mehr Freiheit beim Verlangsamen von Sequenzen oder beim Zuschneiden während der Bearbeitung.
Die GoPro ermöglicht zudem eine maximale Videobitrate von 240 Mbit/s, was dem Doppelten der von DJI angebotenen 120 Mbit/s entspricht. Diese Kapazität kann dazu beitragen, in komplexen Szenen mehr Details zu bewahren, auch wenn eine höhere Bitrate nicht zwangsläufig eine bessere Bildqualität garantiert. Die Osmo Action 6 verfügt hingegen über einen Vorteil bei Nahaufnahmen: Ihre minimale Fokussierentfernung beträgt etwa 20 cm, gegenüber 60 cm bei der MISSION 1 PRO. Ein wichtiger Unterschied für Vlogs vor der Kamera oder wenn Sie kleine Objekte aus kurzer Entfernung filmen möchten.
Bildqualität
Bei guten Lichtverhältnissen liefern beide Kameras Bilder von hervorragender Qualität, wobei sich die Bildverarbeitung jedoch deutlich unterscheidet. Die GoPro MISSION 1 PRO tendiert im Allgemeinen zu einer weicheren und natürlicheren Wiedergabe mit weniger kräftigen Farben und sanfteren Übergängen zwischen hellen und dunklen Bereichen. Die DJI Osmo Action 6 bietet von ihrer Seite oft ein helleres und kontrastreicheres Bild, das auf den ersten Blick schärfer wirken kann. Vergleiche im Freien zeigen jedoch, dass die Unterschiede in den meisten Situationen relativ gering sind und dass die Wahl vor allem von den individuellen Vorlieben abhängt.
Bei schlechten Lichtverhältnissen werden die Unterschiede deutlich ausgeprägter. Die GoPro liefert in der Regel ein dunkleres Bild, wobei eine zurückhaltende Bildbearbeitung die nächtliche Atmosphäre besser bewahrt. Im Gegensatz dazu zielt der SuperNight-Modus von DJI darauf ab, die Szenen aufzuhellen und mehr Details in den dunklen Bereichen sichtbar zu machen. Das Ergebnis ist oft sofort besser verwertbar, insbesondere bei Aufnahmen von Personen in der Dämmerung oder in schwach beleuchteten Umgebungen. Dieser Ansatz geht jedoch mit einer stärkeren Rauschunterdrückung einher, was dem Bild einen eher digitalen Charakter verleihen und bestimmte Details abschwächen kann.
Auch bei Unterwasseraufnahmen zeigt sich ein deutlicher Unterschied. In den herangezogenen Vergleichen liefert die DJI Osmo Action 6 im Allgemeinen ein klareres und kontrastreicheres Bild mit kräftigeren Blautönen und besser zur Geltung kommenden Unterwasserreliefs. Die GoPro MISSION 1 PRO liefert ein weicheres, manchmal leicht verschwommenes Bild, das manche jedoch als natürlicher empfinden könnten. Die GoPro verfügt über einen speziellen Tauchmodus, während DJI die Farben unter Wasser mithilfe seines Farbtemperatursensors automatisch anpasst.
Schließlich bieten beide Kameras erweiterte Möglichkeiten für Nutzer, die ihre Aufnahmen in der Nachbearbeitung bearbeiten möchten. Die GoPro verfügt insbesondere über ihr GP-Log2-Profil, während die DJI das D-Log M bietet; beide sind mit einer 10-Bit-Aufnahme verbunden. Diese Profile ermöglichen mehr Flexibilität bei der Anpassung von Farben und Kontrasten während der Bearbeitung, erfordern jedoch einen zusätzlichen Kalibrierungsaufwand. Beide Modelle bieten zudem gebrauchsfertige Profile, mit denen Sie direkt ein Ihren Vorlieben entsprechendes Ergebnis erzielen können.
🏆 GoPro MISSION 1 PRO: Höhere Bildraten und noch ausgefeiltere Zeitlupenaufnahmen.
🏆 DJI Osmo Action 6: Hellere Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen und überzeugendere Unterwasseraufnahmen.
GoPro MISSION 1 PRO vs. DJI Osmo Action 6: Pakete und Preise

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| GoPro MISSION 1 PRO | DJI Osmo Action 6 | |
| Standardpaket | 699,99 € | 436 € |
| Weitere Themenpakete | Von 739,99 € bis 1.199,99 € | Von 426 € bis 694 € |
Der Preisunterschied zwischen den beiden Kameras ist besonders groß. Mit einem Standardpaket zum Preis von 699,99 € kostet die GoPro MISSION 1 PRO fast 264 € mehr als die DJI Osmo Action 6, die für 436 € angeboten wird . Ein erheblicher Preisunterschied , der bei der Entscheidung der Nutzer eine wichtige Rolle spielen könnte .
Auf der Seite von GoPro umfasst das Standardpaket die Kamera, einen Enduro-2-Akku, eine abnehmbare Sonnenblende, eine gewölbte Klebehalterung, eine Befestigungsschlaufe und ein USB-C-Kabel. DJI bietet eine recht ähnliche Grundausstattung an, bestehend aus einem Akku, einer bidirektionalen Schnellwechselhalterung, einer gewölbten Klebehalterung, einer Befestigungsschraube, einem USB-C-Kabel und rutschfesten Pads.
Beide Hersteller bieten zudem zahlreiche Themenpakete an, die auf verschiedene Aktivitäten wie Tauchen, Mountainbiken, Motorsport oder Vlogging zugeschnitten sind. Bei GoPro reichen die Preise von 739,99 € bis 1.199,99 €, darunter insbesondere eine „Grip Edition“ mit einem Griff, der Aufnahmen aus der Hand erleichtert, sowie die umfangreicheren „Creator Edition“-Modelle. DJI bietet von seiner Seite aus Bundles im Preisbereich von 426 € bis 694 € an, darunter die Editionen „Abenteuer“, „Vlog“, „Freitauchen & Schnorcheln“ sowie „Motorrad & Mountainbike“, die je nach Verwendungszweck unterschiedliches Zubehör enthalten.
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Fazit: GoPro MISSION 1 PRO vs. DJI Osmo Action 6 – Für welches Modell sollten Sie sich entscheiden?
Mit der MISSION 1 PRO kehrt GoPro mit einer besonders ambitionierten Action-Kamera ins Rampenlicht zurück. Ihr 1-Zoll-Sensor, ihr neuer GP3-Prozessor, Aufnahmen bis zu 8K bei 60 fps und ihre beeindruckenden Zeitlupenfunktionen zeugen von einem echten Leistungssprung. Sie zeichnet sich zudem durch ihre zahlreichen kreativen Möglichkeiten, ihre Vielseitigkeit bei der Befestigung und ihre 32-Bit-Floating-Point-Audioaufnahme aus. Überzeugende Argumente für anspruchsvolle Nutzer, die sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Bearbeitung ein Maximum an Möglichkeiten wünschen.
Die DJI Osmo Action 6 steht ihr in der Praxis jedoch kaum nach. Sie ist kompakter und leichter und verfügt über zwei Touchscreens sowie einen internen Speicher. Auch die Bildqualität ist sehr überzeugend: Bei schlechten Lichtverhältnissen liefert sie oft hellere Aufnahmen, und unter Wasser sind die Ergebnisse besonders gelungen. Zwar behält die GoPro bei Bildfrequenzen und Zeitlupenaufnahmen weiterhin die Nase vorn, doch erfüllt die DJI bereits die Anforderungen der meisten Nutzer in hohem Maße.
Schließlich bleibt noch die Frage des Preises, und genau hier liegt wahrscheinlich der entscheidende Unterschied. Mit einem Preis, der deutlich unter dem der GoPro MISSION 1 PRO liegt, erscheint die DJI Osmo Action 6 für die Mehrheit der Nutzer als die vernünftigste Wahl. Die GoPro bleibt dennoch eine interessante Option für diejenigen, die ihre zusätzlichen Videofunktionen nutzen möchten und bereit sind, dafür mehr zu investieren.
Entscheiden Sie sich für die GoPro MISSION 1 PRO, wenn:
- Sie legen Wert auf hohe Videoauflösungen und besonders detaillierte Zeitlupenaufnahmen.
- Sie möchten die Vorteile der 8K-Open-Gate-Aufnahme nutzen, um Ihre Videos bei der Bearbeitung zuzuschneiden.
- Sie legen besonderen Wert auf 32-Bit-Floating-Point-Audioaufnahmen.
Entscheiden Sie sich für die DJI Osmo Action 6, wenn:
- Sie suchen eine leistungsstarke Action-Kamera zu einem deutlich günstigeren Preis.
- Sie bevorzugen eine kompakte und leichte Kamera, insbesondere für sportliche Aktivitäten.
- Sie filmen regelmäßig bei schlechten Lichtverhältnissen oder unter Wasser und legen Wert auf helle, kontrastreiche Bilder, die sofort einsatzbereit sind.
💡 Wenn Sie mehr erfahren möchten, lesen Sie unsere ausführlichen Testberichte zu den beiden Kameras in diesem Vergleich „GoPro MISSION 1 PRO vs. DJI Osmo Action 6 “:
➡️ Alles über die GoPro MISSION 1 PRO
➡️ Alles über die DJI Osmo Action 6
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