DJI Osmo 360 II vs. Insta360 X6: Welche 360°-Kamera sollten Sie wählen?
Der lange Zeit von Insta360 dominierte Markt für 360°-Kameras hat mit dem Einstieg von DJI und dessen erster Osmo 360 einen ernstzunehmenden Konkurrenten erhalten. Und der Wettstreit hat gerade erst begonnen! Nach der Markteinführung der Insta360 X6 legt DJI mit der Osmo 360 II einen Gang zu und ist fest entschlossen, sich gegenüber dem langjährigen Spezialisten der Branche durchzusetzen. Doch worin bestehen die tatsächlichen Unterschiede zwischen diesen beiden Modellen? Rechtfertigen ihre Leistungsmerkmale den Preisunterschied, und vor allem: Welches Modell sollten Sie je nach Ihren Anforderungen wählen? Alle Antworten finden Sie in unserem umfassenden Vergleich zwischen der DJI Osmo 360 II und der Insta360 X6.
DJI Osmo 360 II vs. Insta360 X6: Das Wichtigste auf einen Blick
Sie haben keine Zeit (oder sind zu faul 😅), alles zu lesen? Hier sind die wichtigsten Unterschiede zwischen dem DJI Osmo 360 II und dem Insta360 X6 , die Sie sich merken sollten 👇
- 📐 Die Insta360 X6 zeichnet sich durch ihr größeres OLED-Display (2,32 gegenüber 2 Zoll) und ihre Wasserdichtigkeit bis zu 20 Metern aus, während die DJI-Kamera nur bis zu 10 Metern wasserdicht ist. Letztere ist jedoch etwas leichter (183 gegenüber 196 g) und verfügt über doppelt so viel internen Speicher (128 gegenüber 64 GB).
- 🔋 In puncto Akkulaufzeit hat die X6 eindeutig die Nase vorn: Dank des „Endurance“-Modus ermöglicht sie bis zu 140 Minuten Aufnahmezeit in 8K bei 30 fps, während die Osmo 360 II hier nur 100 Minuten erreicht. Beide Kameras lassen sich hingegen fast ebenso schnell aufladen.
- 🤖 Insta360 erleichtert das Erstellen und Teilen von Videos noch weiter, insbesondere dank InstaFrame 2.0 und dem KI-Regisseur, während DJI sich durch seine fortschrittlichen Kreativmodi wie „Spotlight“ und „Vortex“ auszeichnet. Beide bieten umfassende Bearbeitungswerkzeuge, doch Insta360 setzt stärker auf Automatisierung, um schnell teilungsfertige Videos zu erhalten.
- 🎬 Die DJI Osmo 360 II hat bei den Bildraten die Nase vorn: 8K bei 60 fps gegenüber 50 fps bei der X6 sowie Zeitlupenaufnahmen bis zu 4K bei 240 fps gegenüber 100 fps. Die Insta360 holt jedoch mit ihrem Einzelobjektiv dank einer Auflösung von 5K bei 60 fps den Vorsprung zurück, während die DJI 4K bei 120 fps bietet.
- 🎥 Was die Bildqualität angeht, lässt sich kaum ein klarer Sieger benennen! Beide Kameras verfügen über 1/1,1-Zoll-Sensoren und liefern sowohl bei Tageslicht als auch bei schlechten Lichtverhältnissen hervorragende Ergebnisse. Die X6 scheint manchmal etwas präziser zu sein, während die DJI bestimmte Lichter besser bewahrt. Die Unterschiede sind jedoch recht subtil.
- 💸 Die DJI Osmo 360 II ist deutlich günstiger: Ihr Einstiegspreis liegt bei 589 €, während die Insta360 X6 bei 699 € startet. Ein Preisunterschied von 110 €, der angesichts der insgesamt vergleichbaren Leistungsmerkmale besonders attraktiv ist.
📌 Die DJI Osmo 360 II überzeugt durch ihr hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, ihre Videoleistung und ihre zahlreichen kreativen Möglichkeiten. Die Insta360 X6 zeichnet sich durch ihre überlegene Akkulaufzeit und ihre besonders benutzerfreundlichen Bearbeitungswerkzeuge aus. Zwei hervorragende 360°-Kameras: Die beste Wahl hängt in erster Linie von Ihren Anforderungen und Ihrem Budget ab.
DJI Osmo 360 II vs. Insta360 X6: Design

| DJI Osmo 360 II | Insta360 X6 | |
| Abmessungen (L × B × H) | 61 × 36,3 × 81 mm | 50 × 40 × 100 mm |
| Gewicht | 183 g | 196 g |
| Touchscreen | 2 Zoll | 2,32 Zoll (OLED) |
| Speicher | Interner Speicher 128 GB (105 GB verfügbar) MicroSD-Karte (bis zu 1 TB) | Interner Speicher 64 GB (47 GB verfügbar) MicroSD-Karte (bis zu 1 TB) |
| Betriebstemperatur | -20 bis 45 °C | -20 bis 40 °C |
| Dichtheit | 10 Meter | 20 Meter |
Zwei Kameras, zwei Designs … doch letztlich recht ähnliche Formate! Mit ihrer nun kompakteren und weniger länglichen Silhouette nähert sich die Insta360 X6 dem Format der DJI Osmo 360 II an, die von ihrer Seite ein breiteres und eckigeres Gehäuse beibehält. Mit 183 g gegenüber 196 g ist die DJI etwas leichter, auch wenn dieser Unterschied von 13 g im praktischen Einsatz kaum spürbar sein dürfte. Beide Modelle sind weiterhin kompakt genug, um problemlos transportiert und an einem Selfie-Stick verwendet zu werden.
Der Unterschied zeigt sich auch bei den Displays. Die Insta360 X6 zeichnet sich durch ihr 2,32-Zoll-OLED-Touchdisplay aus, während die Osmo 360 II über ein 2-Zoll-Display verfügt. Das größere Display und die OLED-Technologie sind Vorteile beim Betrachten der Bilder und beim Navigieren durch die Menüs. DJI behält jedoch eine einfache Benutzeroberfläche mit drei physischen Tasten bei, während Insta360 auf druckempfindliche haptische Bedienelemente und eine zusätzliche Aufnahmetaste an der Seite setzt. Eine modernere Lösung beim X6, die jedoch eine gewisse Eingewöhnungszeit erfordern kann.
Was die Befestigungsmöglichkeiten betrifft, verfügen beide Kameras über ein Standardgewinde von 1/4 Zoll sowie über ein magnetisches Schnellwechselsystem. Damit lässt sich jede Kamera problemlos von einer Halterung auf eine andere umstecken, auch wenn das magnetische Zubehör jeweils auf das jeweilige Ökosystem beschränkt bleibt.
Die austauschbaren Linsen stellen einen wichtigen Fortschritt für den DJI Osmo 360 II dar , der damit eine der größten Schwächen der ersten Generation behebt. Bei Insta360 gab es diese Möglichkeit bereits beim X5-Modell, doch der X6 geht noch einen Schritt weiter: Die Objektive sollen fünfmal kratzfester sein, und der Austausch ist nun ohne Spezialwerkzeug möglich. In beiden Fällen handelt es sich um einen erheblichen Vorteil für 360°-Kameras, deren gewölbte Objektive besonders stoßanfällig sind.
Auf der Seite der Wasserdichtigkeit erweist sich die Insta360 X6 als widerstandsfähiger: Sie kann ohne Unterwassergehäuse bis zu 20 Meter tief getaucht werden, während die DJI Osmo 360 II nur bis zu 10 Meter taucht . Mit den jeweiligen Unterwassergehäusen erhöhen sich diese Tiefen auf 60 bzw. 50 Meter. Bitte beachten Sie jedoch: Bei beiden Modellen wird die Verwendung eines geeigneten Unterwassergehäuses für 360°-Aufnahmen unter Wasser weiterhin empfohlen, um Probleme mit der Lichtbrechung und der Bildzusammenführung zu minimieren.
Schließlich verfügt die DJI Osmo 360 II über einen doppelt so großen internen Speicher – 128 GB gegenüber 64 GB bei der Insta360 X6 –, wobei tatsächlich 105 bzw. 47 GB zur Verfügung stehen. Beide Kameras unterstützen zudem microSD-Karten mit einer Kapazität von bis zu 1 TB, doch dieser zusätzliche Speicher stellt für die DJI einen erheblichen Vorteil dar, wenn Sie ohne Karte filmen oder eine Aufnahmesitzung verlängern möchten.
🤝 Gleichstand: Die Insta360 X6 zeichnet sich durch ihr größeres OLED-Display und ihre bessere Wasserdichtigkeit aus, während die DJI Osmo 360 II mehr internen Speicherplatz in einem etwas leichteren Gehäuse bietet.
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DJI Osmo 360 II vs. Insta360 X6: Akkulaufzeit und Überhitzung
| DJI Osmo 360 II | Insta360 X6 | |
| Akku | 2150 mAh | 2600 mAh |
| Betriebsdauer | Bis zu 100 Min. (8K bei 30 fps) | Bis zu 140 Min. (8K bei 30 fps, Endurance-Modus) |
| Ladezeit | 80 % in 22 Minuten | 80 % in 24 Minuten, 100 % in 35 Minuten |
Was die Akkulaufzeit angeht, hat die Insta360 X6 einiges zu bieten! Mit ihrem 2600-mAh-Akku – gegenüber 2150 mAh beim DJI Osmo 360 II – verspricht sie bis zu 140 Minuten Aufnahmezeit in 8K bei 30 fps, während ihr Konkurrent nur 100 Minuten erreicht. Ein Unterschied von 40 Minuten, der keineswegs zu vernachlässigen ist, auch wenn die X6 diese Laufzeit dank ihres Endurance-Modus erreicht. Unabhängige Tests bestätigen zudem tendenziell die von beiden Herstellern angegebenen Laufzeiten.
Die DJI verfügt jedoch weiterhin über einen interessanten Vorteil: Ihre Akkus sind mit denen der ersten Osmo 360 sowie mehrerer neuerer Osmo Action-Kameras kompatibel. Ein willkommener Vorteil für Nutzer, die bereits über DJI-Ausrüstung verfügen und so ihre Akkus auf mehrere Geräte verteilen können. Umgekehrt ist der neue Akku der Insta360 X6 nicht mit dem der X5 kompatibel.
Und wie sieht es auf der Seite der Überhitzung aus? Beide Kameras scheinen ihre Temperatur bei 8K und 30 fps gut unter Kontrolle zu halten, da in mehreren Tests Aufnahmen bis zur vollständigen Entladung des Akkus ohne unterbrechungen aufgrund von Überhitzung möglich waren. Wenn man jedoch die Bildraten auf das Maximum erhöht, wird die Situation komplizierter. Bei 8K mit 60 fps kann es vorkommen, dass sich die DJI Osmo 360 II zum Abkühlen abschaltet, während auch die Insta360 X6 bei 8K mit 50 fps an ihre Grenzen stößt. Einige Vergleichstests deuten auf eine bessere thermische Belastbarkeit des X6 hin, allerdings nimmt die DJI dabei mit einer höheren Bildfrequenz auf, sodass sich in diesem Punkt keine eindeutige Überlegenheit feststellen lässt. In beiden Fällen spielen die Umgebungstemperatur und die Aufnahmebedingungen eine wichtige Rolle.
Schließlich lassen sich beide Modelle besonders schnell aufladen. Der DJI Osmo 360 II erreicht 80 % in nur 22 Minuten, während der Insta360 X6 dafür 24 Minuten benötigt; mit einem kompatiblen Ladegerät kann er zudem in 35 Minuten wieder vollständig aufgeladen werden. Ein Unterschied von zwei Minuten bei 80 % – man kann also sagen, dass dieser Unterschied vernachlässigbar ist.
🏆 Vorteil der Insta360 X6: Ihre deutlich längere Akkulaufzeit ist ein echter Pluspunkt für lange Aufnahme-Sessions. Die DJI-Kameras punkten jedoch weiterhin damit, dass ihre Akkus mit mehreren anderen Kameras der Marke kompatibel sind.
DJI Osmo 360 II vs. Insta360 X6: Funktionen
| DJI Osmo 360 II | Insta360 X6 | |
| Fotomodi | 360°-Panorama, Einzelobjektiv | Intervall, Starlapse |
| Videomodi | Panorama, Einzelobjektiv, Video Boost, SuperNight 2.0, Selfie-Modus, Spotlight-Tracking, Zeitlupe, Zeitraffer/Hyperlapse, Vortex, Doppelaufzeichnung, Voraufzeichnung, Loop-Aufzeichnung | 360°: PureVideo, Zeitraffer, TimeShift, Bullet Time, Loop, Routenmodus Flachvideo: InstaFrame 2.0, PureVideo, FreeFrame-Video, Loop |
| Stabilisierung | RockSteady 3.0, HorizonSteady | FlowState, 360°-Horizontverriegelung |
Foto- und Videomodi
Mit diesen beiden Kameras mangelt es Ihnen sicherlich nicht an kreativen Möglichkeiten! Sowohl die DJI Osmo 360 II als auch die Insta360 X6 bieten eine große Auswahl an Aufnahmemodi, die von den klassischen Zeitraffer- und Zeitlupenaufnahmen bis hin zu spektakuläreren Effekten reichen. Jede Kamera verfügt zudem über eigene Funktionen, um das Potenzial von 360°-Videos voll auszuschöpfen, wobei die Ansätze teilweise recht unterschiedlich sind.
Bei DJI zeichnen sich mehrere Modi durch ihre Leistungsfähigkeit aus. Der Zeitlupenmodus erreicht bis zu 4K bei 240 fps in 360°, während der Vortex-Modus Rotationseffekte mit einer Auflösung von bis zu 8K bei 120 fps ermöglicht. Ebenfalls verfügbar sind „SuperNight 2.0“ für Nachtaufnahmen, der 360°-Zeitraffer, der bis zu 16K exportiert werden kann, sowie „Video Boost“, das die Kamera in eine klassische Action-Kamera verwandelt, die mit einem einzigen Objektiv in 4K bei 120 fps aufnehmen kann.
Eine der interessantesten Neuerungen ist jedoch zweifellos die Spotlight-Verfolgung. Diese ermöglicht es, eine Person automatisch zu verfolgen und den Bildausschnitt in DJI Mimo oder DJI Studio vorzubereiten. Es ist nicht mehr erforderlich, manuell Keyframes zu setzen, um das Motiv in der Mitte zu halten: Anschließend müssen Sie lediglich das Rohvideo exportieren – bis zu 4K bei 30 fps. Der Osmo 360 II führt zudem einen Dual-Aufnahmemodus ein, der sich besonders für Vlogs eignet, da er es ermöglicht, gleichzeitig die Szene und die Reaktion der filmenden Person zu zeigen.
Die Insta360 X6 steht dem natürlich in nichts nach! Sie verfügt weiterhin über die Modi „Bullet Time“, „TimeShift“, „Timelapse“ und „PureVideo“, doch vor allem„InstaFrame 2.0“ zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Mit dieser Funktion lässt sich direkt ein flaches Video in bis zu 4K erstellen, wobei das Motiv automatisch verfolgt wird und bei Bedarf die vollständige 360°-Aufnahme erhalten bleibt. Eine besonders praktische Lösung, um schnell ein teilbares Video zu erhalten, ohne auf die Möglichkeit verzichten zu müssen, später einen anderen Bildausschnitt zu wählen.
Beide Hersteller sind daher bestrebt, die automatische Bildausschnittanpassung zu vereinfachen, doch Insta360 erleichtert die Erstellung von sofort teilbaren Videos noch weiter, da die X6 direkt ein verwendbares Video im Standardformat erzeugen kann. Die X6 erweitert zudem die Auslösemöglichkeiten durch Sprachbefehle, Gesten, das Drehen des Stativarms („Twist to Shoot“) oder auch durch einen Druck auf den Bildschirm, begleitet von haptischem Feedback.
Anwendungen und Montage
360°-Aufnahmen zu machen, ist gut. Doch man muss die Aufnahmen auch problemlos bearbeiten können! Und in diesem Bereich verfügen beide Hersteller mittlerweile überbesonders umfassendeSoftware-Ökosysteme : DJI Mimo und DJI Studio auf der einen Seite sowie die Insta360-App zusammen mitInsta360 Studio auf der anderen Seite.
Auf dem Smartphone ermöglichen beide Apps das Zuschneiden von 360°-Videos, das Verfolgen eines Motivs, das Hinzufügen von Effekten sowie die Vorbereitung von Clips für soziale Netzwerke. DJI erleichtert nun die Verbindung zu Mimo dank NFC, während Insta360 besonders auf die Automatisierung der Bearbeitung setzt.
Die X6 führt insbesondere „AI Director“ ein, eine Funktion, die in der Lage ist, die tagsüber aufgezeichneten Sequenzen zu analysieren, wenn die Kamera zum Aufladen angeschlossen ist, und anschließend automatisch einen Schnitt zu erstellen, der in der App abgerufen werden kann. DJI Mimo bietet ebenfalls KI-gestützte Bearbeitungswerkzeuge an, doch scheinen deren Ergebnisse den vorliegenden Rückmeldungen zufolge noch uneinheitlicher zu sein. Insta360 behält somit einen gewissen Vorsprung für diejenigen, die schnell bearbeitete Videos erhalten möchten, ohne selbst allzu viel eingreifen zu müssen.
Auf dem Computer ist das Duell knapper. DJI Studio verfügt über interessante Werkzeuge, insbesondere für die automatische Verfolgung von Motiven und die Erstellung von Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 64-facher Verlangsamung dank Bildinterpolation. Insta360 Studio verfügt jedoch über langjährige Erfahrung in der 360°-Bearbeitung und wird nach wie vor besonders für seine Möglichkeiten zum Zuschneiden und seine Arbeitsumgebung geschätzt. Die Meinungen über die Ergonomie und die Benutzerfreundlichkeit der beiden Programme gehen zudem auseinander, was es schwierig macht, einen eindeutigen Sieger zu benennen.
Ein Unterschied ist jedoch hervorzuheben: Im Gegensatz zu DJI Studio ermöglicht Insta360 Studio den Export im ProRes-Format. Ein interessanter Vorteil für Videoproduzenten, die ihre 360°-Aufnahmen in einen professionelleren Postproduktionsablauf integrieren möchten.
Audio und Konnektivität
Auf der Seite der Audioqualität verfügen beide Kameras über integrierte Mikrofone und bieten verschiedene Lösungen zur Verbesserung der Sprachaufnahme. Die DJI Osmo 360 II ist mit vier Mikrofonen ausgestattet und nutzt die OsmoAudio-Technologie, die den direkten Anschluss kompatibler drahtloser DJI-Mikrofone ohne zusätzlichen Empfänger ermöglicht. Insbesondere ist es möglich, zwei davon gleichzeitig zu verwenden, um ein Interview oder einen Vlog zu zweit aufzunehmen, während der von der Kamera erfasste Umgebungssound erhalten bleibt.
Die Insta360 X6 legt einen stärkeren Fokus auf die Reduzierung von Windgeräuschen – dank eines neuen 360°-Mikrofonsystems und mehrerer spezieller Audioverarbeitungsfunktionen. Sie bietet zudem einen besonders interessanten Modus für Motorradfahrer, der darauf ausgelegt ist, Windgeräusche zu dämpfen und gleichzeitig den Motorensound zu erhalten. Die vorliegenden Testergebnisse sind in dieser Hinsicht vielversprechend, auch wenn sich besonders windige Bedingungen mit den integrierten Mikrofonen nach wie vor nur schwer bewältigen lassen.
Um noch einen Schritt weiter zu gehen, lässt sich die X6 zudem mit den drahtlosen Mikrofonen Insta360 Mic Air und Mic Pro kombinieren. Beide Hersteller bieten somit Lösungen an, die speziell auf Content-Ersteller zugeschnitten sind, wobei DJI insbesondere von einem bereits gut ausgebauten Mikrofon-Ökosystem profitiert.
🤝 Gleichstand: Die Insta360 X6 setzt mit InstaFrame 2.0 und dem KI-Regisseur auf Einfachheit, während sich die DJI Osmo 360 II durch ihre fortschrittlichen Kreativmodi und die Spotlight-Verfolgung auszeichnet.
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DJI Osmo 360 II vs. Insta360 X6: Bild
| DJI Osmo 360 II | Insta360 X6 | |
| Sensoren | 2 CMOS-Sensoren mit einer Größe von 1/1,1 Zoll | 2 quadratische CMOS-Sensoren mit einer Größe von 1/1,1 Zoll |
| Blende | f/1,9 | f/2,0 |
| Max. Fotoauflösung | 120 MP (360°), 30 MP (Einzelobjektiv) | 120 MP (360°), 42 MP (Einzelobjektiv) |
| Max. Videoauflösung (360°) | 8K mit bis zu 60 fps 6K mit bis zu 60 fps 4K mit bis zu 240 fps (Zeitlupenmodus) | 8K mit bis zu 50 Bildern pro Sekunde 6K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde |
| Max. Videoauflösung (Einzelobjektiv) | 4K mit bis zu 120 fps (Video-Boost-Modus) 2,7K mit bis zu 120 fps (Video-Boost-Modus) | 5K mit bis zu 60 fps 4K mit bis zu 120 fps 2,7K mit bis zu 120 fps |
| Fotoformat | JPEG, RAW | INSP, DNG (RAW) |
| Videoformat | OSV, MP4 (HEVC) | INSV (360°), MP4 (flaches Video) |
| Farbprofile | Normal, D-Log M | Standard (Rec. 709), Dolby Vision, I-Log |
| Maximale Videobitrate | 220 Mb/s | 240 Mb/s |
| ISO-Bereich | 100 bis 51.200 | 100 bis 6.400 |
Sensoren und Auflösungen
Auf dem Papier spielen die beiden Konkurrenten nun in derselben Liga. Sowohl die DJI Osmo 360 II als auch die Insta360 X6 verfügen jeweils über zwei quadratische CMOS-Sensoren mit einer Größe von 1/1,1 Zoll, die mit Objektiven mit einer Lichtstärke von f/1,9 bzw. f/2,0 kombiniert sind. Während DJI die Sensoren seines ersten Osmo 360 beibehält, setzt Insta360 neue Maßstäbe mit Sensoren, die etwa 33 % größer sind als die des X5.
Vor allem jedoch zeigen sich die Unterschiede auf der Seite der Auflösungen und Bildraten. Beide Kameras nehmen in 8K bei 360° auf, doch DJI erreicht bis zu 60 Bilder pro Sekunde, während Insta360 bei 50 Bildern pro Sekunde liegt. Dieser Unterschied ermöglicht es der Osmo 360 II insbesondere, 2×-Zeitlupenaufnahmen in 8K bei einem Video zu erstellen, das mit 30 fps exportiert wurde. Zudem ermöglicht sie Zeitlupenaufnahmen bis zu 4K bei 240 fps, während die X6 in dieser Auflösung bei 100 fps ihre Grenze erreicht.
Dagegen hat die Insta360 X6 wieder die Nase vorn, wenn nur ein Objektiv verwendet wird. Sie kann in 5K mit 60 fps aufnehmen, während die DJI im „Video Boost“-Modus auf 4K mit 120 fps beschränkt ist. Beide erreichen somit 120 fps in 4K, doch die Insta360 bietet eine höhere Auflösung für diejenigen, die ihre 360°-Kamera als herkömmliche Action-Kamera nutzen möchten.
Bei der Fotografie können beide Modelle Panoramabilder mit 120 MP aufnehmen. Das X6 bietet jedoch mit einem einzigen Objektiv eine höhere Auflösung, nämlich 42 MP gegenüber 30 MP beim DJI-Modell. Beide Modelle ermöglichen zudem die Aufnahme von Bildern im RAW-Format, was besonders interessant ist, um bei der Nachbearbeitung mehr Freiheit zu bewahren.
Bildqualität
Und wie sieht es in der Praxis aus? Denn Zahlen sagen nicht alles aus! Mit Sensoren ähnlicher Größe und einer gemeinsamen 8K-Auflösung liefern beide Kameras bei Tageslicht besonders überzeugende Bilder, doch ihre Wiedergabe weist einige interessante Unterschiede auf.
In Vergleichstests unter realen Bedingungen scheint die Insta360 X6 mitunter ein etwas schärferes und präziseres Bild zu liefern, insbesondere bei komplexen Texturen wie Laub oder weit entfernten Objekten. Einige Tests heben zudem eine bessere Korrektur von Verzerrungen nach der optischen Korrektur hervor. Die Unterschiede sind jedoch recht subtil: In vielen Szenen muss man die Bilder genau betrachten, um die beiden Konkurrenzmodelle voneinander unterscheiden zu können.
Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Darstellung von Szenen mit starken Kontrasten. Die DJI Osmo 360 II scheint Details in bestimmten sehr hellen Bereichen besser zu bewahren, insbesondere wenn die Sonne im Bildausschnitt erscheint. Die Insta360 X6 bevorzugt manchmal eine großzügigere Belichtung, wodurch Motive und dunkle Bereiche besser ausgeleuchtet werden, was jedoch auch zu einem Detailverlust in den Lichtern führen kann. Es handelt sich also nicht unbedingt um eine Kamera, die der anderen grundsätzlich überlegen ist, sondern um zwei Bildverarbeitungsansätze, die nicht immer die gleichen Entscheidungen treffen.
Und wenn das Licht ausfällt? Die DJI Osmo 360 II setzt auf SuperNight 2.0, einen Modus, der einen neuen Algorithmus zur Rauschunterdrückung mittels künstlicher Intelligenz nutzt, während die Insta360 X6 dem PureVideo-Modus entgegenstellt, der von ihren größeren Sensoren und der 10-Bit-Unterstützung profitiert. In beiden Fällen sind die Ergebnisse für derart kompakte Kameras bemerkenswert: Sie liefern relativ detailreiche Nachtaufnahmen und weisen ein gut unterdrücktes Bildrauschen auf.
Die vorliegenden Vergleiche zeigen jedoch ein besonders knappes Duell. Die X6 scheint mitunter etwas ausgewogenere und natürlichere Bilder zu liefern, während die DJI in bestimmten Szenen mehr Details in den dunklen Bereichen sichtbar macht. Einige Tests sprechen bei schlechten Lichtverhältnissen einen leichten Vorteil für die Insta360 aus, weisen jedoch gelegentlich auf einen grünlichen oder gelblichen Farbstich in deren Bildern hin. Keine der beiden Kameras hat durchweg die Oberhand, und das Ergebnis hängt maßgeblich von der Beleuchtung, den Einstellungen und der angewandten Bildbearbeitung ab.
Für diejenigen, die regelmäßig nachts filmen, gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied: Mit SuperNight 2.0 können Aufnahmen mit bis zu 8K bei 60 fps erstellt werden, während PureVideo bei der X6 nur 30 fps ermöglicht. Dies ist ein erheblicher Vorteil, um eine bessere Bildflüssigkeit zu gewährleisten oder Zeitlupenaufnahmen zu erstellen, wenn sich die Motive bewegen.
Schließlich bieten beide Modelle interessante Funktionen für diejenigen, die ihre Farben in der Nachbearbeitung zu bearbeiten. Die DJI verfügt über ein eigenes Profil D-Log M mit 10 Bit, während die Insta360 X6 unter anderem dieI-Log, mit 10-Bit-Unterstützung in allen Aufnahmemodi. Diese Profile ermöglichen es, bei der Aufnahme ein Bild mit geringerem Kontrast zu erzielen, um bei der Farbkorrektur mehr Flexibilität zu bewahren. Bitte beachten Sie jedoch, dass D-Log M nicht verfügbar ist, wenn SuperNight 2.0 aktiviert ist. Für diejenigen, die ihre Videos lieber sofort aufnehmen und teilen möchten, stehen natürlich weiterhin die Standardprofile zur Verfügung.
🤝 Gleichstand: Die DJI Osmo 360 II zeichnet sich durch höhere Bildraten aus, insbesondere in 8K und bei schlechten Lichtverhältnissen, sowie durch ihre gute Handhabung von Lichtern. Die Insta360 X6 kontert mit 5K im Einzelobjektivmodus und einer teilweise präziseren oder natürlicheren Bildwiedergabe. Zwei hervorragende 360°-Kameras, deren Unterschiede in der Bildqualität jedoch so subtil sind, dass sich kein eindeutiger Sieger bestimmen lässt.
DJI Osmo 360 II vs. Insta360 X6: Pakete und Preise

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| DJI Osmo 360 II | Insta360 X6 | |
| Standardpaket | 589 € | 699 € |
| Weitere Pakete | Von 609 € bis 771,96 € | Von 748 € bis 942 € |
Auf der Seite der Preise setzt die DJI Osmo 360 II neue Maßstäbe! Im Standard-Bundle ist sie ab 589 € erhältlich und kostet damit 110 € weniger als die Insta360 X6, die im Standard-Paket für 699 € angeboten wird. Ein beachtlicher Unterschied zwischen zwei High-End-Kameras, deren Leistungsmerkmale oft sehr ähnlich sind, wie wir im Laufe dieses Vergleichs feststellen konnten.
Beide Standard-Pakete enthalten das Nötigste, um mit dem Filmen zu beginnen: die Kamera, einen Akku, ein USB-C-Kabel und eine Schutzhülle. DJI fügt jedoch zusätzlich eine Objektivabdeckung aus Silikon und ein Reinigungstuch hinzu. Der Lieferumfang ist somit recht ähnlich, wobei DJI einige kleine zusätzliche Accessoires auf seiner Seite beilegt.
Für diejenigen, die sich weiter ausstatten möchten, bieten beide Hersteller zahlreiche Pakete an, die auf unterschiedliche Einsatzzwecke zugeschnitten sind. DJI vertreibt seine Bundles zu Preisen zwischen 609 € und 771,96 €, darunter insbesondere Konfigurationen für Motorrad, Fahrrad, Skifahren oder auch für Vortex-Effekte. Von der Seite aus bietet Insta360 Pakete im Preisbereich von 748 € bis 942 € an, mit Zubehör, das für Reisen, Sport oder Tauchen geeignet ist.
Die Insta360 X6 ist unter anderem als „Essential Pack“ für 799 € erhältlich, das einen zweiten Akku, ein Schnellladegerät, einen unsichtbaren 114-cm-Selfie-Stab und eine Objektivkappe enthält. Ein interessantes Angebot, um sofort über eine umfassendere Ausrüstung zu verfügen. DJI bietet zudem ein „Explorer-Bundle“ an, das einen unsichtbaren 1-m-Stab enthält, sodass Sie dieses Zubehör nutzen können, ohne es separat erwerben zu müssen.
Abschließend sei noch ein Detail bezüglich der Reparaturen hervorgehoben: DJI bietet Ersatzlinsen-Sets für 25 € pro Stück oder 39 € pro Paar an. Eine kostengünstige Lösung, um ein beschädigtes Objektiv selbst auszutauschen, auch wenn die Insta360 X6 ebenfalls über austauschbare Objektive verfügt.
🏆 Vorteil des DJI Osmo 360 II: Mit einem um 110 € niedrigeren Einstiegspreis bietet er im Vergleich zum Insta360 X6 ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und verfügt zudem über eine große Auswahl an Bundles für verschiedene Anwendungsbereiche.
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Fazit: DJI Osmo 360 II vs. Insta360 X6 – Für welches Modell sollten Sie sich entscheiden?
Es fällt schwer, sich zwischen diesen beiden 360°-Kameras zu entscheiden, da sie beide so überzeugend sind! Mit ihren großen 1/1,1-Zoll-Sensoren, der 8K-Aufnahme und ihren zahlreichen kreativen Funktionen bieten die DJI Osmo 360 II und die Insta360 X6 eine Leistung auf höchstem Niveau. Ihre Unterschiede zeigen sich letztendlich eher bei bestimmten Anwendungsbereichen als bei der reinen Bildqualität, bei der keine der beiden Kameras wirklich die Oberhand gewinnt.
Die Insta360 X6 überzeugt nach wie vor mit starken Argumenten, darunter ihre überragende Akkulaufzeit, ihr großes OLED-Display, ihre Wasserdichtigkeit bis zu 20 Metern sowie ihre besonders benutzerfreundlichen Bearbeitungswerkzeuge. Auf der Seite der DJI Osmo 360 II überzeugen ihre Videofunktionen, darunter 8K bei 60 fps, Zeitlupenaufnahmen bis zu 4K bei 240 fps sowie erweiterte Kreativmodi wie „Spotlight“ oder „Vortex“. Zudem verfügt er über einen großzügigeren internen Speicher und eine hervorragende Integration in das DJI-Ökosystem.
Doch ein letzter Faktor gibt den Ausschlag: der Preis! Mit einem Einstiegspreis von 589 € gegenüber 699 € für die Insta360 X6 bietet die DJI Osmo 360 II einen deutlichen Vorteil beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie ist daher eine besonders interessante Wahl für Nutzer, die von erstklassiger Videoleistung profitieren möchten, ohne dafür mehr auszugeben. Die Insta360 X6 bleibt jedoch eine ebenso überzeugende Alternative für diejenigen, die Wert auf lange Akkulaufzeit und einfache Bearbeitung legen.
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- Sie suchen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis – mit einer hochwertigen 360°-Kamera, die 110 € günstiger ist als das Konkurrenzmodell.
- Sie legen Wert auf Videoleistung und kreative Möglichkeiten, insbesondere 8K bei 60 fps, Zeitlupenaufnahmen in 4K bei 240 fps und die Spotlight-Verfolgung.
- Sie besitzen bereits kompatible DJI-Geräte, insbesondere eine erste Osmo 360 oder bestimmte Osmo Action-Modelle, und möchten Ihre Akkus und Ihr Zubehör weiterverwenden.
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- Sie nutzen Ihre Kamera regelmäßig mit einem einzigen Objektiv und möchten von einer Auflösung von 5K bei 60 fps profitieren, um wie mit einer herkömmlichen Action-Kamera zu filmen.
💡 Wenn Sie mehr erfahren möchten, lesen Sie unsere ausführlichen Testberichte zu den beiden Kameras in diesem Vergleich zwischen dem DJI Osmo 360 II und der Insta360 X6:
➡️ Alles über die DJI Osmo 360 II
➡️ Alles über die Insta360 X6
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