Insta360 Luna Pro vs. DJI Osmo Pocket 4: Für welches Modell sollten Sie sich entscheiden?

Der Markt für stabilisierte Taschenkameras, der lange Zeit von DJI und dessen Osmo Pocket-Reihe dominiert wurde, erhält nun einen ernstzunehmenden Konkurrenten: Insta360. Mit ihrer neuen Luna-Reihe fordert die Marke den chinesischen Hersteller direkt auf einem Gebiet heraus, das dieser bislang fast allein beherrschte. Gegenüber der DJI Osmo Pocket 4 will sich die Insta360 Luna Pro somit als glaubwürdige Alternative etablieren – mit ihrem ganz eigenen Ansatz für mobile Videoaufnahmen. Doch reicht diese neue Konkurrenz aus, um etablierte Gewohnheiten ins Wanken zu bringen? Worin bestehen die Unterschiede zwischen den beiden Kameras? Und vor allem: Für welche sollten Sie sich entscheiden? In diesem Vergleich Insta360 Luna Pro im Vergleich zum DJI Osmo Pocket 4, wir werden die beiden Modelle miteinander vergleichen, um Ihnen dabei zu helfen, die beste Wahl zu treffen.

Insta360 Luna Pro vs. DJI Osmo Pocket 4: Das Wichtigste auf einen Blick

Sie haben keine Zeit (oder sind zu faul 😅), alles zu lesen? Hier sind die wichtigsten Unterschiede zwischen der Insta360 Luna Pro und der DJI Osmo Pocket 4 , die Sie sich merken sollten 👇

  • 📐 Die DJI Osmo Pocket 4 ist etwas kompakter und leichter: Sie wiegt 190,5 g gegenüber 215 bis 218 g bei der Luna Pro. Zudem verfügt sie über einen größeren internen Speicher von 107 GB gegenüber 47 GB. Insta360 zeichnet sich jedoch durch seinen abnehmbaren Touchscreen aus, über den sich die Kamera steuern und der Bildausschnitt aus der Ferne überwachen lässt.
  • 🔋 Beide Kameras weisen unter besonders günstigen Testbedingungen eine identische maximale Betriebsdauer von 240 Minuten auf. Die DJI-Kamera lädt sich etwas schneller auf: In 18 Minuten erreicht sie einen Ladezustand von 80 %, während ihr Konkurrenzmodell dafür 23 Minuten benötigt.
  • 🤖 Beide Modelle bieten zahlreiche kreative Funktionen und eine leistungsstarke automatische Motivverfolgung. Die Luna Pro zeichnet sich durch ihr anpassbares Bildausschnittraster und das in den abnehmbaren Bildschirm integrierte Mikrofon aus, während die Pocket 4 insbesondere auf Gestensteuerung, räumlichen Klang und die Aufnahme auf bis zu vier Kanälen mit kompatiblen DJI-Mikrofonen setzt.
  • 🎥 Die Insta360 Luna Pro hat bei den Videoauflösungen die Nase vorn und ermöglicht Aufnahmen bis zu 8K bei 30 fps, 4K bei 120 fps sowie vertikale 4K-Videos. Die DJI Osmo Pocket 4 beschränkt sich bei der klassischen Aufnahme auf 4K bei 60 fps, bietet jedoch dank ihres speziellen Modus besonders beeindruckende Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 4K bei 240 fps.
  • 📸 Was die Bildqualität betrifft, liefern beide Kameras sowohl bei Tageslicht als auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr ähnliche Ergebnisse. Die Luna Pro erzeugt im Allgemeinen etwas lebhaftere Farben und manchmal hellere Bilder, während die Pocket 4 oft eine sanftere und natürlichere Wiedergabe bevorzugt. Keine der beiden Kameras hat jedoch durchweg die Nase vorn, insbesondere bei kontrastreichen Motiven.
  • 💸 Die DJI Osmo Pocket 4 ist etwas günstiger: Das Standard-Paket kostet 499 €, während die Insta360 Luna Pro für 529 € angeboten wird. Beide Hersteller bieten zudem mehrere Zusatzpakete an, die für Vlogging, Reisen oder andere Einsatzzwecke geeignet sind und je nach Konfiguration unterschiedliches Zubehör enthalten.

📌 Die Insta360 Luna Pro wird insbesondere Content-Ersteller ansprechen, die von höheren Videoauflösungen und einer Fernsteuerung dank ihres abnehmbaren Displays profitieren möchten. Die DJI Osmo Pocket 4 ist eine hervorragende Alternative für alle, die Zeitlupenaufnahmen in 4K240, ein etwas kompakteres Format und einen günstigeren Preis bevorzugen, ohne dass dabei wesentliche Einbußen bei der Bildqualität entstehen.

Insta360 Luna Pro vs. DJI Osmo Pocket 4: Design

insta360 luna pro vs. dji osmo pocket 4 – Design
Insta360 Luna Pro (links) und DJI Osmo Pocket 4 (rechts)
 Insta360 Luna ProDJI Osmo Pocket 4
Abmessungen (L × B × H)155,7 × 52,8 × 38,5 mm144,2 × 44,4 × 33,5 mm
Gewicht215 g (schwarz) bis 218 g (weiß)190,5 g
TouchscreenAbnehmbares 2-Zoll-OLED-Display2 Zoll
Speicher47 GB integrierter Speicher MicroSD-Karte (bis zu 2 TB)Interner Speicher 107 GB MicroSD-Karte (bis zu 1 TB)

Mit ihrem kompakten Hochformat und ihrer dreiachsig stabilisierten Kamerahalterung weisen beide Kameras ein recht ähnliches Design auf. Die DJI Osmo Pocket 4 ist jedoch etwas kompakter und leichter, mit Abmessungen von 144,2 × 44,4 × 33,5 mm bei einem Gewicht von 190,5 g, gegenüber 155,7 × 52,8 × 38,5 mm und 215 bis 218 g je nach Farbvariante bei der Insta360 Luna Pro. Ein Unterschied, der zwar moderat ist, aber für diejenigen den Ausschlag geben kann, die Wert auf eine möglichst unauffällige Ausrüstung legen.

Auf der Seite des Displays spielt Insta360 seine größte Stärke aus. Zwar verfügen beide Kameras über ein 2-Zoll-OLED-Touchdisplay, Die des Luna Pro lässt sich vollständig abnehmen. Sie verwandelt sich dann in eine drahtlose Fernbedienung mit Video-Rückmeldung bis zu einer Reichweite von etwa 20 Metern, mit der Sie die Kamera steuern und den Bildausschnitt aus der Ferne überwachen können. Und das Beste daran ist, Sie verfügt über ein Mikrofon um die eigene Stimme aufzunehmen, ohne in der Nähe des Geräts bleiben zu müssen. Ein echtes Plus für Kreative, die sich selbst filmen! Auf der Seite der Pocket 4 befindet sich ein drehbarer Bildschirm, was besonders praktisch ist, um schnell vom Querformat ins Hochformat zu wechseln und die Kamera mit einer einfachen Bewegung ein- oder auszuschalten.

Auch die physischen Bedienelemente sind bei beiden Modellen gut durchdacht. Die Luna Pro verfügt über einen klickbaren Joystick, einen speziellen Zoomregler und zwei frei belegbare Tasten. Auch das Pocket 4 bietet einen speziellen Zoomregler sowie eine frei belegbare Taste und einen Joystick, mit dem sich die Bewegungsgeschwindigkeit der Kamera-Gimbal je nach ausgeübtem Druck anpassen lässt. Zwei leicht unterschiedliche Ansätze, die es jedoch in beiden Fällen ermöglichen, die wichtigsten Funktionen immer griffbereit zu haben, ohne ständig durch die Menüs navigieren zu müssen.

Schließlich verfügt die Pocket 4 über einen deutlich größeren internen Speicher – 107 GB gegenüber 47 GB bei der Luna Pro. Ein willkommener Vorteil, um mehr Videos ohne Speicherkarte aufzunehmen. Insta360 zeichnet sich jedoch durch seine Erweiterbarkeit aus, da die Kamera microSD-Karten mit bis zu 2 TB unterstützt, während DJI auf 1 TB beschränkt ist. In beiden Fällen sind die Speichermöglichkeiten somit weiterhin großzügig bemessen.

🏆 Insta360 Luna Pro: Sein abnehmbares Display bietet mehr Möglichkeiten für die Bildkomposition und die Fernsteuerung.
🏆 DJI Osmo Pocket 4: Kompakter und leichter, mit deutlich mehr internem Speicher.

Entdecken Sie unser Zubehör für
Insta360 Luna Pro

GESEHEN

Insta360 Luna Pro vs. DJI Osmo Pocket 4: Akkulaufzeit und Aufladen

 Insta360 Luna ProDJI Osmo Pocket 4
AkkuHauptakku: 1550 mAh
Abnehmbarer Touchscreen: 210 mAh
1545 mAh
Betriebsdauer 240 Minuten240 Minuten
Ladezeit80 % in 23 Minuten, 100 % in 35 Minuten80 % in 18 Minuten, 100 % in 32 Minuten

Auf dem Papier ist es schwierig, zwischen den beiden Kameras zu entscheiden. Die Insta360 Luna Pro verfügt über einen Akku mit 1.550 mAh, die DJI Osmo Pocket 4 hingegen über einen mit 1.545 mAh – ein vernachlässigbarer Unterschied. Beide Hersteller geben zudem genau dieselbe maximale Laufzeit von 240 Minuten an, was vier Stunden Aufnahmezeit entspricht. Eine recht beeindruckende Zahl für derart kompakte Geräte, die jedoch mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten ist: Sie entspricht besonders günstigen Testbedingungen – bei 1080p und 24 fps, wobei das Display und die drahtlosen Verbindungen deaktiviert waren.

In der Praxis ist die Akkulaufzeit bei anspruchsvollen Videoeinstellungen zwangsläufig geringer. Ein unabhängiger Test der Luna Pro ergab insbesondere eine Aufnahmedauer von etwa 1 Stunde und 30 Minuten in 8K bei 30 fps bei eingeschaltetem Bildschirm, was nach wie vor eine beachtliche Leistung darstellt. Die tatsächliche Laufzeit hängt jedoch von den verwendeten Einstellungen ab, insbesondere von der Auflösung, der Bildfrequenz sowie der Nutzung drahtloser Verbindungen. Eine kleine Besonderheit bei Insta360: Das abnehmbare Display verfügt über einen eigenen Akku mit 210 mAh, dessen Laufzeit insbesondere davon abhängt, ob es als Fern-Videomonitor genutzt wird.

Auf der Seite des Aufladens hat DJI weiterhin einen kleinen Vorsprung. Der Osmo Pocket 4 lädt in nur 18 Minuten 80 % seiner Akkukapazität auf und ist in 32 Minuten vollständig aufgeladen, während der Luna Pro dafür 23 bzw. 35 Minuten benötigt. Ein Unterschied von fünf Minuten bis zum Erreichen von 80 % – was im Alltag jedoch eher unerheblich ist. In beiden Fällen reicht eine kurze Pause aus, um einen Großteil der Akkulaufzeit wiederherzustellen.

🤝 Gleichstand: Bei beiden Modellen wird die gleiche maximale Flugzeit angegeben, und beide bieten eine sehr schnelle Aufladung, wobei DJI in diesem Punkt einen leichten Vorteil hat.

Insta360 Luna Pro vs. DJI Osmo Pocket 4: Funktionen

 Insta360 Luna ProDJI Osmo Pocket 4
FotomodiFoto (Standard/UltraPhoto), Live-Bild, PanoramaPanorama, Selbstauslöser
VideomodiVideo, PureVideo, Zeitlupe, Zeitraffer, TimeShift, Barrel RollMotivverfolgung ActiveTrack 7.0, Zeitlupe, Timelapse, Motionlapse, Hyperlapse, Low-Light-Video, Slow-Shutter-Video
AudiomodiWindunterdrückung, Sprachverbesserung, Original-TonSpatial Audio, Audio Zoom, 4-Kanal-Aufnahme (mit DJI Mic)
Anzahl der Mikrofone4 (3 am Stabilisator + 1 am abnehmbaren Bildschirm)3

Foto- und Videomodi

Beide Kameras verfügen über eine umfangreiche Auswahl an Aufnahmemodi, wobei jeder Hersteller einige herstellerspezifische Funktionen bietet. So sind insbesondere Panorama, Zeitlupe und Zeitraffer bei beiden Modellen vorhanden, doch Insta360 und DJI haben jeweils noch einige zusätzliche Trümpfe im Ärmel.

Die Luna Pro bietet unter anderem den PureVideo-Modus, der Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern soll, sowie den TimeShift-Modus zur Erstellung von Zeitrafferaufnahmen. Etwas origineller ist der Barrel-Roll-Modus, mit dem sich automatisch Bilddrehungen durchführen lassen , die von FPV-Aufnahmen inspiriert sind. Auf der Seite der Fotografie bietet Insta360 zudem UltraPhoto und Live Frame an – zwei Funktionen, die bei der Pocket 4 nicht vorhanden sind.

DJI bietet hierfür die Modi „Motionlapse“ und „Hyperlapse“ sowie einen Langzeitbelichtungsmodus für Videos an, mit dem sich Bewegungsunschärfeeffekte oder Lichtspuren erzeugen lassen. Die Pocket 4 verfügt zudem über einen speziellen Modus für Situationen mit wenig Licht und kann Videos live über die DJI Mimo-App streamen. Beide Kameras bieten somit zahlreiche kreative Möglichkeiten mit Funktionen, die für unterschiedliche Nutzerprofile interessant sein dürften.

Motivverfolgung

Um ein Motiv automatisch im Bildausschnitt zu halten, nutzt die Luna Pro die Technologie Deep Track 5.0, während die Pocket 4 auf ActiveTrack 7.0 setzt. In beiden Fällen folgt die Kamera den Bewegungen des Motivs, um es im Bildausschnitt zu halten – auch bei Verwendung des Zooms.

Insta360 zeichnet sich insbesondere durch sein 3 × 3-Bildraster aus, mit dem Sie die Position des Motivs präzise wählen können, anstatt es stets in der Mitte zu halten. Eine nützliche Funktion, um die Bildkomposition zu variieren, ohne auf die automatische Motivverfolgung verzichten zu müssen.

DJI setzt auf der Seite der Bedienung auf Einfachheit: Durch zweimaliges Antippen des Bildschirms lässt sich die Verfolgung einer Person, eines Tieres oder eines Fahrzeugs starten. Die Pocket 4 bietet zudem eine Gestensteuerung, die besonders praktisch ist, wenn man sich selbst filmt: Mit einem „V“-Zeichen lässt sich ein Foto oder eine Aufnahme auslösen, während die Handfläche die Motivverfolgung aktiviert oder deaktiviert.

Audio

Beide Hersteller haben auch großen Wert auf die Tonaufnahme gelegt. Die Pocket 4 verfügt über drei integrierte Mikrofone, die Luna Pro hingegen über vier, von denen eines direkt in den abnehmbaren Bildschirm eingebaut ist. Dieses vierte Mikrofon stellt eine interessante Besonderheit bei Insta360 dar, da es die Aufnahme der eigenen Stimme aus der Entfernung ermöglicht, ohne dass sofort ein externes Mikrofon hinzugefügt werden muss.

Das Luna Pro bietet verschiedene Audiobearbeitungsfunktionen, darunter Windgeräuschunterdrückung und Stimmoptimierung. Es kann zudem in 32 Bit aufnehmen und direkt an die drahtlosen Mikrofone Insta360 Mic Air und Mic Pro angeschlossen werden.

DJI bietet von seiner Seite aus weitere Audiofunktionen an, darunter insbesondere„Spatial Audio“ und „Audio-Zoom“, wodurch die Geräusche des Motivs beim Zoomen verstärkt werden. Die Pocket 4 lässt sich zudem direkt an DJI Mic -Sender anschließen und bis zu vier Audiokanäle gleichzeitig aufnehmen, sodass mehrere separate Spuren für die Bearbeitung erhalten bleiben.

🤝 Gleichstand: Zwei besonders vielseitige Kameras mit unterschiedlichen kreativen und Audiofunktionen, die je nach den individuellen Bedürfnissen den Ausschlag geben können.

Insta360 Luna Pro vs. DJI Osmo Pocket 4: Bildqualität

 Insta360 Luna ProDJI Osmo Pocket 4
Objektiv1-Zoll-Sensor, 20 mm, f/1,81-Zoll-Sensor, 20 mm, f/2,0
Naheinstellgrenze9 cm20 cm
FotoauflösungBis zu 37 MPBis zu 38 MP
Videoauflösung8K bis zu 30 fps
4K bis zu 120 fps
3K bis zu 60 fps
2,7K bis zu 120 fps
1080p bis zu 240 fps
4K bis zu 60 fps
3K vertikal bis zu
60 fps 1080p bis zu 60 fps
Langsam4K bis zu 120 fps
2,7K bis zu 120 fps
1080p bis zu 240 fps
4K mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde
1080p mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde
DigitalzoomBis zu 4×Bis zu 4× bei Videoaufnahmen, 2× bei Fotoaufnahmen
ISO-Bereich100 bis 640050 bis 25.600
Bildformatjpg, jpg+RAWJPEG, DNG, JPEG+DNG
VideoformatMP4MP4 (HEVC)
FarbprofileStandard, Dolby Vision, I-Log 10 BitNormal, D-Log 10 Bit
Max. Bitrate120 Mb/s180 Mb/s

Sensoren und Auflösungen

In technischer Hinsicht weisen beide Kameras sehr ähnliche Spezifikationen auf. Sowohl die Insta360 Luna Pro als auch die DJI Osmo Pocket 4 verfügen über einen 1-Zoll-Sensor in Verbindung mit einem Objektiv, das einer Brennweite von 20 mm entspricht. Die Insta360 verfügt jedoch über eine etwas größere Blende – f/1,8 gegenüber f/2,0 bei DJI – sowie über eine Naheinstellgrenze von nur 9 cm, während diese beim Konkurrenzmodell bei 20 cm liegt. Ein kleiner Vorteil für Liebhaber von Nahaufnahmen.

Vor allem von der Seite der Videoauflösungen hebt sich die Luna Pro von der Masse ab. Sie kann bis zu 8K bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen, während die Pocket 4 bei der herkömmlichen Aufnahme auf 4K60 beschränkt ist. Insta360 bietet zudem 4K mit bis zu 120 fps an, während DJI in diesem Modus auf 60 fps beschränkt ist. Die Pocket 4 verfügt jedoch nach wie vor über ein starkes Argument bei Zeitlupenaufnahmen, da sie dank ihres speziellen Modus in 4K bis zu 240 fps erreichen kann, gegenüber 120 fps bei der Luna Pro. Beide Kameras können zudem in 1080p bis zu 240 fps erreichen.

Für Content-Ersteller in sozialen Netzwerken bietet die Luna Pro zudem einen interessanten Vorteil: die vertikale Aufnahme in 4K30, die aus einem überabgetasteten 6K-Bild gewonnen wird. Die Pocket 4 verfügt auf ihrer Seite über einen vertikalen Modus bis zu 3K60. Insta360 legt somit den Schwerpunkt auf die Auflösung, während DJI in diesem Format Aufnahmen mit einer höheren Bildfrequenz ermöglicht. Auf der Seite der Fotografie liegen beide Modelle sehr nahe beieinander, mit einer maximalen Auflösung von 37 MP bei der Luna Pro und bis zu 38 MP bei der Pocket 4.

Auch die Zoomfunktionen sind auf dem Papier vergleichbar. Beide Kameras erreichen bei Videoaufnahmen eine 4-fache digitale Vergrößerung, wobei ein 2-facher Zoom vorgesehen ist, um mehr Details zu bewahren. Darüber hinaus hängt die Qualität natürlich vom Bildausschnitt und der softwaregestützten Bildverarbeitung ab. Schließlich stehen Nutzern, die ihre Bilder in der Nachbearbeitung bearbeiten möchten, bei beiden Modellen 10-Bit-Profile zur Verfügung: I-Log bei Insta360 und D-Log bei DJI. Die Luna Pro bietet zudem Unterstützung für Dolby Vision.

Bildqualität

Bei Tageslicht liefern beide Kameras eine besonders überzeugende Bildqualität mit hervorragender Detailtreue und einer insgesamt vergleichbaren Schärfe. Die verschiedenen verfügbaren Vergleichsaufnahmen zeigen jedoch einige Unterschiede in der Bildwiedergabe. Die Luna Pro neigt dazu, etwas lebhaftere Farben und eine bisweilen kontrastreichere Darstellung zu erzeugen, während die Pocket 4 im Allgemeinen ein etwas weicheres und natürlicheres Bild bevorzugt. Kein radikaler Unterschied, aber eine Abweichung in der Darstellung, die je nach den individuellen Vorlieben eine Rolle spielen kann.

Bei den Gesichtern werden die Unterschiede manchmal deutlicher. In einigen stark beleuchteten Szenen liefert die Luna Pro ein etwas helleres Bild, während die Pocket 4 eine zurückhaltendere Darstellung beibehält. Dieser Trend zeigt sich insbesondere dann, wenn sich eine Person im Schatten vor einem sehr hellen Hintergrund befindet: Insta360 scheint der Sichtbarkeit des Gesichts mehr Gewicht beizumessen, während DJI eine zurückhaltendere Belichtung wählt. Dies ist nicht unbedingt ein Vorteil für das eine oder das andere Gerät, sondern vielmehr zwei unterschiedliche Herangehensweisen an eine heikle Situation.

Szenen mit starkem Kontrast bestätigen diesen Eindruck. Bei Aufnahmen, in denen gleichzeitig ein sehr heller Himmel, sonnenbeschienene Vegetation und stark schattierte Bereiche zu sehen sind, gelingt es beiden Kameras, einen guten Detailreichtum zu bewahren. Die Luna Pro liefert manchmal ein etwas helleres Bild, während die Pocket 4 bestimmte Nuancen in den Schattenbereichen offenbar etwas besser bewahrt. Keine der beiden Kameras hat jedoch durchweg die Oberhand beim Dynamikumfang; die beobachteten Unterschiede sind recht subtil und können auch von den Belichtungseinstellungen abhängen.

Bei schlechten Lichtverhältnissen wird der Vergleich besonders interessant. Beide Hersteller bieten einen speziellen Modus an – „PureVideo“ bei Insta360 und „Low-Light-Video“ bei DJI –, der die Sichtbarkeit in dunklen Szenen verbessern und gleichzeitig das Bildrauschen begrenzen soll. Vergleiche zeigen, dass beide Systeme effektiv sind, die Ergebnisse jedoch je nach Situation variieren. Die Luna Pro liefert mitunter ein etwas helleres Bild, insbesondere bei Gesichtern, während die Pocket 4 in bestimmten Szenen eine kontrastreichere Darstellung und etwas natürlichere Farben beibehält.

Bei Nachtaufnahmen mit künstlicher Beleuchtung sind die Unterschiede im Allgemeinen gering. Beide Kameras geben die Elemente der Kulisse gut wieder, auch wenn sie Lichtquellen und dunkle Bereiche nicht immer auf dieselbe Weise darstellen. Die Luna Pro scheint bestimmte Bildbereiche manchmal stärker aufzuhellen, während die Pocket 4 eine etwas dunklere Wiedergabe beibehält . Auch hier ist es schwierig, einen eindeutigen Sieger zu benennen, da die Ergebnisse stark von der jeweiligen Szene und den Aufnahmebedingungen abhängen.

Schließlich bieten beide Kameras echte Möglichkeiten für Videofilmer, die ihre Aufnahmen in der Postproduktion bearbeiten möchten. Die Luna Pro verfügt über das 10-Bit-I-Log-Profil, während die Pocket 4 mit dem 10-Bit-D-Log-Profil ausgestattet ist, dessen von DJI angegebener Dynamikbereich bis zu 14 Blendenstufen betragen kann. Diese Profile ermöglichen mehr Flexibilität bei der Farbkorrektur, insbesondere bei der Anpassung von Farben, Lichtern und Schatten. Beide Modelle bieten somit überzeugende Argumente für Anwender, die die Darstellung ihrer Aufnahmen lieber selbst steuern möchten, anstatt sich mit automatischen Einstellungen zufrieden zu geben.

🏆 Insta360 Luna Pro: Die Aufnahmemodi 8K30, 4K120 und die vertikale 4K-Aufnahme bieten Ihnen noch mehr Möglichkeiten bei Videoaufnahmen.
🏆 DJI Osmo Pocket 4: Mit dem 4K240-Zeitlupenmodus lassen sich in 4K doppelt so langsame Zeitlupenaufnahmen erstellen.

Insta360 Luna Pro vs. DJI Osmo Pocket 4: Pakete und Preise

DJI Osmo Pocket 4 Creator Pack mit DJI Mic 3, Zusatzlicht, Weitwinkelobjektiv, Mini-Stativ und Zubehör
Inhalt des DJI Osmo Pocket 4 Creator Packs

ℹ️ Hinweis: Einige Links in diesem Abschnitt sind Amazon-Partnerlinks. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen, ohne zusätzliche Kosten für Sie.

 Insta360 Luna ProDJI Osmo Pocket 4
Standardpaket529 €
499 €
Weitere ThemenpaketeVon 579 € bis 639 €Von 523 € bis 627 €

Der DJI Osmo Pocket 4 ist ab 499 € erhältlich, während der Insta360 Luna Pro 529 € kostet – ein Preisunterschied von 30 € zugunsten von DJI. Beide Standard-Pakete enthalten alles Wesentliche, um mit dem Filmen zu beginnen, darunter insbesondere einen Schutz für die Kamera, einen Griff mit 1/4“-Gewinde, eine Handschlaufe und eine Tragetasche. Die mitgelieferte Ausstattung ist somit recht ähnlich, auch wenn sich die Schutzzubehörteile in ihrer Ausführung leicht unterscheiden.

Beide Hersteller bieten zudem verschiedene Pakete für unterschiedliche Verwendungszwecke. Bei Insta360 ist die Zusatzbeleuchtungspaket für 579 € fügt eine Mini-Leuchte und einen Black-Mist-Filter hinzu, während andere Konfigurationen den Schwerpunkt auf Akkulaufzeit, Vlogging oder POV-Aufnahmen legen, wobei die Preise bis zu 639 € betragen können. DJI bietet insbesondere ein „Créateur“-Paket für 619 €, bestehend aus einem DJI Mic 3-Sender, einem Weitwinkelobjektiv, einem Mini-Stativ und einer magnetischen Zusatzbeleuchtung. Es sind auch weitere Bundles für Reisen, Streaming oder die Erstellung von Inhalten erhältlich, deren Preise bis zu 627 € betragen. In beiden Fällen, Zahlreiche Zubehörteile früherer Generationen sind weiterhin kompatibel, was für Nutzer, die bereits über die entsprechende Ausstattung verfügen, eine beträchtliche Ersparnis bedeuten kann.

🏆 DJI Osmo Pocket 4: ein um 30 € niedrigerer Einstiegspreis bei vergleichbarer Standardausstattung und einer großen Auswahl an Zusatzpaketen.

Entdecken Sie unser Zubehör für
DJI Osmo Pocket 4

GESEHEN

Fazit: Insta360 Luna Pro vs. DJI Osmo Pocket 4 – welches Modell sollten Sie wählen?

Mit der Luna Pro beweist Insta360, dass es nun möglich ist, DJI auf dem Markt für stabilisierte Taschenkameras ernsthaft Konkurrenz zu machen. Beide Modelle bieten eine hervorragende Bildqualität, eine vergleichbare Akkulaufzeit und einen Funktionsumfang, der den Anforderungen der meisten Content-Ersteller gerecht wird. Doch trotz ihrer zahlreichen Gemeinsamkeiten unterscheiden sich ihre Konzepte in mehreren wesentlichen Punkten.

DieInsta360 Luna Pro setzt vor allem auf Vielseitigkeit und kreative Möglichkeiten. Ihr abnehmbares Display ist eine echte Besonderheit, die sich besonders gut eignet, um sich selbst zu filmen oder die Aufnahmen aus der Ferne zu steuern. Auch bei den Aufnahmeauflösungen hat sie die Nase vorn, insbesondere mit 8K30, 4K120 und vertikalen 4K-Videos. Auf der Seite der DJI Osmo Pocket 4 gibt es starke Argumente: ihre 4K240-Zeitlupe, ihr etwas kompakteres und leichteres Format sowie einen niedrigeren Einstiegspreis. Zudem verfügt sie über einen großzügigeren internen Speicher.

Letztendlich kann sich keine der beiden Kameras in allen Bereichen wirklich durchsetzen. Die Luna Pro wird insbesondere diejenigen ansprechen, die ihre Aufnahmemöglichkeiten erweitern und von einer besonders praktischen Fernsteuerung profitieren möchten. Die Pocket 4 stellt eine ebenso überzeugende Alternative für diejenigen dar, die Zeitlupenaufnahmen mit sehr hoher Bildfrequenz, eine kompakte Bauweise und einen etwas günstigeren Preis bevorzugen. Die Wahl hängt daher in erster Linie von Ihren Aufnahmegewohnheiten und den Funktionen ab, die für Sie tatsächlich nützlich sind.

Entscheiden Sie sich für die Insta360 Luna Pro, wenn…

  • Sie möchten in 8K30 oder 4K120 filmen, um mehr Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Videos und Bildausschnitte zu haben.
  • Sie filmen sich regelmäßig selbst und möchten den Bildausschnitt aus der Ferne steuern, ohne hinter der Kamera stehen zu müssen.
  • Sie erstellen regelmäßig Inhalte für soziale Netzwerke und möchten von einer vertikalen Aufnahme in 4K profitieren.

Entscheiden Sie sich für den DJI Osmo Pocket 4, wenn…

  • Sie möchten besonders flüssige Zeitlupenaufnahmen in 4K mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde erstellen.
  • Sie legen Wert auf eine möglichst kompakte und leichte Ausrüstung mit einer Kamera, die nur 190,5 g wiegt.
  • Sie suchen eine etwas günstigere Kamera, deren Einstiegspreis um 30 € niedriger liegt.

💡 Wenn Sie mehr erfahren möchten, lesen Sie unsere ausführlichen Testberichte zu den beiden Kameras in diesem Vergleich „Insta360 Luna Pro vs. DJI Osmo Pocket 4 “:
➡️ Alles über die Insta360 Luna Pro
➡️ Alles über die DJI Osmo Pocket 4

logo mdd source
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.