DJI Avata 360 vs. Avata 2: Welche Drohne ist die richtige?

Nach dem Erfolg des DJI Avata 2 kehrt DJI mit einem Modell zurück, das neugierig macht: der DJI Avata 360. Auf dem Papier könnte man ihn leicht als Nachfolger sehen… aber die Realität sieht ein wenig anders aus. Bei der Gegenüberstellung DJI Avata 360 vs. DJI Avata 2 stehen sich zwei Visionen von FPV-Drohnen gegenüber: auf der einen Seite ein klassisches Modell für Piloten und immersive Videos, auf der anderen Seite eine neue Art des Filmens, die sich auf 360°-Aufnahmen und Nachbearbeitung konzentriert. Aber was sind wirklich die Unterschiede zwischen diesen beiden Drohnen? Was haben sie gemeinsam? Und vor allem: Welchen sollte man wählen? Alle Antworten in diesem umfassenden Vergleich.

DJI Avata 360 vs. Avata 2: Das Wichtigste in Kürze

Keine Zeit (oder Faulheit 😅), alles zu lesen? Hier sind die wichtigsten Punkte aus diesem Vergleich DJI Avata 360 vs. DJI Avata 2 👇.

  • 🪶 Leichter und kompakter: Avata 2
  • 🎮 Vielseitigste Fliegerei(FPV + klassische Fernsteuerung) : Avata 360
  • 🥽 DJIs umfassendstes FPV-Ökosystem: Avata 2
  • 📡 Etwas leistungsfähigeres Getriebe (O4+): Avata 360
  • 🕹️ Fluggefühl und Höchstgeschwindigkeit (Manueller Modus) : Avata 2
  • 🔋 Äquivalente Akkulaufzeit : Avata 360 = Avata 2
  • ⚡ Schnelleres Aufladen: Avata 360
  • 🧠 Umfassendste Funktionen (Verfolgung, Erkennung von Hindernissen) : Avata 360
  • 🎥 Bildwiedergabe: Avata 360 (heller) / Avata 2 (detaillierter)
  • 🎬 Am stärksten verlangsamte : Avata 2
  • 💸 Die erschwinglichsten FPV-Pakete : Avata 2

👉 Avata 2 = reines Fliegen, Gefühl und direkte Aufnahme
👉 Avata 360 = Kreativität, Vielseitigkeit und Freiheit in der Postproduktion

DJI Avata 360 vs. Avata 2: Design

dji avata 360 vs. avata 2 design
 DJI Avata 360DJI Avata 2
Gewicht455 g377 g
Abmessungen (L x B x H)246 × 199 × 55,5 mm185 x 212 x 64 mm
SpeicherplatzInterner Speicher 42 GB
Speicherkarte bis zu 1 TB
Interner Speicher 46 GB
Speicherkarte bis zu 512 GB
Klasse (EU)C1C1

Das Design der beiden Drohnen bleibt der DNA der Avata-Reihe treu, mit einem kompakten Cinewhoop-Format und Propellern, die in einer geschlossenen Struktur geschützt sind. Ein Design, das für das Fliegen unter Wasser konzipiert wurde und gleichzeitig robust und beruhigend ist, insbesondere in engen Umgebungen. Aber trotz dieser gemeinsamen Basis werden einige Unterschiede schnell deutlich.

Der DJI Avata 360 ist mit 246 × 199 × 55,5 mm und 455 g größer als der Avata 2, der 185 × 212 × 64 mm und 377 g wog. Er ist also größer und schwerer, aber dennoch schlanker im Design. Dieser Unterschied ist vor allem auf die Integration des 360°-Aufnahmesystems zurückzuführen. Es gibt auch einen Unterschied bei den Propellern, mit etwas längeren 4-Blatt-Propellern beim Avata 360 und 3-Blatt-Propellern beim Avata 2. Beide Modelle sind jedoch weiterhin als C1 klassifiziert, was im Wesentlichen die gleichen gesetzlichen Auflagen mit sich bringt.

Die Unterschiede sind vor allem bei der Kamera interessant. Die DJI Avata 360 verfügt über zwei „blasenförmige“ Objektive, die auf beiden Seiten der Drohne angebracht sind, um 360°-Aufnahmen zu ermöglichen. Dieses System ist etwas exponierter, aber gut durchdacht: Im Stand sind die Linsen so ausgerichtet, dass sie durch das Gehäuse geschützt sind, und im Flug schwenken sie automatisch, um die gesamte Szene abzudecken. DJI hat auch austauschbare Linsen vorgesehen, ein echter Vorteil für eine Drohne, die in riskanten Umgebungen eingesetzt werden soll.

Auf der Seite des Speichers verfügen beide Drohnen über einen komfortablen internen Speicher, 42 GB bei der Avata 360 und 46 GB bei der Avata 2, zusätzlich zu einem microSD-Steckplatz. Dies ist eine ausreichende Basis für den Anfang, obwohl eine Speicherkarte empfohlen wird, insbesondere um die Videokapazitäten voll auszuschöpfen.

🏆 DJI Avata 2: leichter und kompakter

DJI Avata 360 vs. Avata 2: Übertragung und Funksteuerung

 DJI Avata 360DJI Avata 2
Kompatible FernbedienungenDJI RC 2
DJI RC-N2 / DJI RC-N3
DJI RC Motion 3
DJI FPV Fernsteuerung 3
DJI RC Motion 2
DJI RC Motion 3
DJI FPV Fernsteuerung 2
DJI FPV Fernsteuerung 3
Kompatible FPV-BrillenDJI Goggles 3
DJI Goggles N3
DJI Goggles 2
DJI Goggles Integra
DJI Goggles 3
DJI Goggles N3
VideoübertragungssystemDJI O4+DJI O4
Maximale ÜbertragungsreichweiteFCC: 20 km
CE: 10 km
FCC: 13 km
CE: 10 km
Qualität der Live-VorschauEinzelobjektiv: 1080p bis zu 100 fps
360°: 1080p bis zu 60 fps
1080p bis zu 100 fps

Einer der größten Unterschiede zwischen diesen beiden Drohnen ist die Art und Weise, wie sie geflogen werden. Die DJI Avata 360 ist eindeutig vielseitiger , da sie die Wahl zwischen zwei Ansätzen lässt:

  • Klassische Steuerung mit Fernbedienung (DJI RC 2, RC-N2 oder RC-N3), ohne Kopfhörer
  • Immersive FPV-Piloten mit Brille (DJI Goggles 3 oder N3) und angepassten Controllern (RC Motion 3 oder FPV-Fernsteuerung)

Diese doppelte Nutzung ermöglicht eine einfache Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse: ein schneller Flug ohne schwere Installation oder eine komplette FPV-Sitzung für ein immersiveres Erlebnis.

Der Avata 2 seinerseits hat eine entschiedenere Wahl getroffen: Er kann nur mit FPV geflogen werden. Er benötigt daher immer eine kompatible Brille (DJI Goggles 2, Integra, Goggles 3 oder N3) und eine spezielle Fernsteuerung wie die RC Motion 2, RC Motion 3 oder eine normale FPV-Fernsteuerung. Im Gegenzug profitiert er von einem größeren FPV-Ökosystem mit mehr kompatiblem Zubehör.

Auf der Seite des Antriebs sind beide Drohnen mit den neuesten und zuverlässigsten Systemen ausgestattet. Die DJI Avata 360 verfügt über die DJI O4+ Technologie, während die Avata 2 mit DJI O4 ausgestattet ist. In beiden Fällen ist eine Videorückführung in 1080p mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde mit einer stabilen Verbindung möglich. Der O4+ behält einen leichten Vorteil, insbesondere bei der Handhabung von Interferenzen und der angegebenen maximalen Reichweite (bis zu 10 km in der EU, mit einer etwas komfortableren Marge unter schwierigen Bedingungen). Insgesamt sind beide Lösungen sehr stabil und zuverlässig im Gebrauch.

🏆 DJI Avata 360: vielseitiger dank dualem Flugmodus
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DJI Avata 360 vs. Avata 2: Flugleistung

 DJI Avata 360DJI Avata 2
Maximale Geschwindigkeit6 m/s (Kinomodus)
16 m/s (Normalmodus)
18 m/s (Sportmodus)
8 m/s (Normalmodus)
16 m/s (Sportmodus)
27 m/s (Manueller Modus)
Max. Aufstiegsgeschwindigkeit2 m/s (Kinomodus)
6 m/s (Normalmodus)
10 m/s (Sportmodus)
6 m/s (Normalmodus)
9 m/s (Sportmodus)
Max. Absenkgeschwindigkeit1,5 m/s (Kinomodus)
6 m/s (Normalmodus)
10 m/s (Sportmodus)
6 m/s (Normalmodus)
9 m/s (Sportmodus)
Windwiderstand max.10,7 m/s (Stufe 5)10,7 m/s (Stufe 5)

In diesem Bereich sind die Leistungen der beiden Drohnen sehr ähnlich, mit einem gesunden und zugänglichen Verhalten in den meisten Situationen. Trotz des höheren Gewichts ist die DJI Avata 360 stabil und angenehm zu steuern, auf dem gleichen Niveau wie die Avata 2.

Auf der Seite der Geschwindigkeit sieht es etwas differenzierter aus. In den unterstützten Modi (Normal und Sport) zeigen beide Drohnen ähnliche Leistungen, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 m/s (≈ 57,6 km/h ) im Normalmodus und 18 m/s (≈ 64,8 km/h) für die Avata 360 im Sportmodus, verglichen mit 16 m/s (≈ 57,6 km/h) für die Avata 2.

Die Avata 2 kann jedoch mit ihrem manuellen Modus viel weiter fliegen, mit einer angekündigten Höchstgeschwindigkeit von 27 m/s (≈ 97,2 km/h). Im Gegensatz dazu bietet die DJI Avata 360 diesen Modus derzeit nicht. Dieses Fehlen wirft Fragen auf, insbesondere da einige Nutzer sich fragen, ob er in Zukunft hinzugefügt werden könnte. Es ist daher unmöglich, die beiden Drohnen auf diesem Gebiet zu vergleichen. Für einen sensationsorientierten und engagierteren Flug ist die Avata 2 also weiterhin im Vorteil.

Bei der Windbeständigkeit geben beide Modelle den gleichen Wert von 10,7 m/s (Stufe 5) an. Da es keinen direkten Vergleich unter realen Bedingungen gibt, ist es schwierig, die beiden in diesem Punkt zu unterscheiden.

Ein letztes Element, das aus den verschiedenen verfügbaren Tests hervorgeht, ist das Geräusch. Der DJI Avata 360 wird allgemein als lauter als der Avata 2 beschrieben, mit einer ausgeprägteren Geräuschsignatur. Dies ist ein Punkt, der je nach Flugumgebung oder Art der Nutzung berücksichtigt werden muss.

🏆 DJI Avata 2: Vorteil bei der reinen Geschwindigkeit und dem Fluggefühl (dank des manuellen Modus)

DJI Avata 360 vs. Avata 2: Akkulaufzeit und Aufladen

 DJI Avata 360DJI Avata 2
Batterie2700 mAh2150 mAh
Autonomie23 Minuten23 Minuten
LadezeitDirektes Aufladen (65W): 73 min (1 Batterie)
Station (100W): 47 min (1 Batterie) / 100 min (3 Batterien)
Direktes Aufladen (30W): 88 min (1 Akku)
Station (60W): 45 min (1 Akku)

Auf dem Papier haben die beiden Drohnen eine identische Flugzeit von 23 Minuten, obwohl die Batteriekapazität unterschiedlich ist(2700 mAh bei der Avata 360 gegenüber 2150 mAh bei der Avata 2). Dieser Unterschied ist in der Praxis nicht wirklich spürbar.

Nach dem Feedback der Nutzer und den verfügbaren unabhängigen Tests liegt die tatsächliche Flugzeit bei beiden Modellen bei 15 bis 18 Minuten, je nach Flugstil und Bedingungen. Dies ist ein klassisches Niveau für diese Art von FPV-Drohnen, bei denen Leistung und Stabilität oftmals wichtiger sind als die Ausdauer.

Auf der Seite des Aufladens sind die Unterschiede etwas größer. Der DJI Avata 360 lädt schneller, mit 73 Minuten bei direkter Ladung (65 W) und 47 Minuten über die Station (100 W) für einen Akku. Der Avata 2 benötigt etwas mehr Zeit für das direkte Aufladen(88 Minuten bei 30W), bleibt aber sehr nah an der Station mit ca. 45 Minuten für einen Akku (60W).

Im Ergebnis bleibt die Flugdauer zwischen den beiden Drohnen gleich, aber die DJI Avata 360 behält einen kleinen Vorteil bei der Ladegeschwindigkeit.

🏆 DJI Avata 360: schnelleres Aufladen

DJI Avata 360 vs. Avata 2: Funktionen

 DJI Avata 360DJI Avata 2
Art der ErfassungEinzelobjektiv + 360°.Einziges Ziel
FotomodiEinmalige AufnahmeEinmalige Aufnahme
VideomodiStandardvideo, QuickShots (über klassische RC)Standardvideo
Verfolgung des ThemasVerfolgung des Themas ActiveTrack 360°.
Flugplanung
Erkennung von HindernissenOmnidirektionale Erkennung + LiDAR vorneOptische Positionierung (unten + hinten)

Foto- und Videomodus

In diesem Punkt sind beide Drohnen äußerlich recht begrenzt, mit nur wenigen verfügbaren Modi. Beim Fotografieren gibt es bei beiden Modellen nur eine einzige Aufnahme. Die DJI Avata 360 verfügt zusätzlich über QuickShots (nur bei Verwendung mit einer klassischen Fernsteuerung).

Der Unterschied liegt vor allem in der DJI Avata 360, die mit ihrer drehbaren Gondel zwei Möglichkeiten zum Filmen bietet:

  • Einzigartiger Objektivmodus, ähnlich wie bei einer klassischen Drohne
  • 360°-Modus, der die gesamte Umgebung erfasst

Dieser 360°-Modus ermöglicht es Ihnen, während des Fluges zu filmen, ohne sich um den Bildausschnitt kümmern zu müssen, da Sie die Winkel in der Postproduktion wählen können. Das bedeutet aber auch, dass Sie den Bildausschnitt nachträglich ändern müssen.

In der Fotografie können Sie mit dieser Funktion auch komplette Panoramabilder erzeugen, wobei jede Aufnahme die gesamte Szene erfasst.

Verfolgung des Themas

Der Unterschied ist hier sehr deutlich: Die Motivverfolgung ist nur bei der DJI Avata 360 verfügbar.

Die Drohne verfügt über ActiveTrack 360°, das ein Motiv verfolgt und die Möglichkeit bietet, den Bildausschnitt in der Postproduktion anzupassen. Es gibt auch Funktionen wie Spotlight Free, mit der Sie ein Motiv erfassen können, während Sie die Kontrolle über die Drohne behalten.

Der Avata 2 bietet seinerseits keine Nachverfolgung des Themas.

Erkennung von Hindernissen

Der DJI Avata 360 hat hier einen technischen Vorteil mit einer omnidirektionalen Erkennung, die durch ein nach vorne gerichtetes LiDAR ergänzt wird, das vor allem unter schwierigen Bedingungen nützlich ist.

Auf der anderen Seite beschränkt sich der Avata 2 auf eine optische Positionierung nach unten und hinten, die keine echte Hinderniserkennung darstellt. Die Unterstützung ist daher in diesem Punkt viel geringer.

FPV-Funktionen und andere Funktionen

Beide Drohnen haben eine Reihe von Funktionen, die für den FPV-Einsatz relevant sind. Dazu gehören :

  • Vereinfachter Acro-Modus, der die automatische Erstellung von Figuren ermöglicht
  • Head Tracking, um die Kamera mit Kopfbewegungen auszurichten
  • QuickTransfer, um Dateien schnell auf ein Smartphone zu übertragen

Die Avata 2 hat jedoch einen praktischen Vorteil mit dem Schildkrötenmodus, der es ermöglicht, die Drohne umzudrehen, wenn sie auf den Boden fällt, und ohne Eingreifen wieder zu starten.

🏆 DJI Avata 360: umfassender (QuickShots, Motivverfolgung und Hinderniserkennung)

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DJI Avata 360 vs. Avata 2: Bild

 DJI Avata 360DJI Avata 2
GondelEinachsige mechanische Gondel (Neigung)Einachsige mechanische Gondel (Neigung)
Sensor2 Sensoren von 1/1,1 Zoll1/1,3 Zoll
ZielFormat entspricht 7,8 mm
Blende f/1,9
FOV 200°.
Format entspricht 12 mm
Blende f/2,8
FOV 155°.
Fotoauflösung30 MP / 120 MP12 MP
Max. Videoauflösung360°-Modus:
8K bis zu 60 fps
6K bis zu 60 fps

Einzelobjektiv-Modus:
4K bis zu 60 fps
2,7K bis zu 120
4K bis zu 100 fps
2,7K bis zu 120 fps
1080p bis zu 120 fps
ISO-Bereich100 à 12800100 à 25600
Max. Bitrate180 Mb/s130 Mb/s
FotoformatJPEG
DNG (RAW)
JPEG
VideoformatOSV/MP4 (H.265)MP4 (H.264/H.265)
FarbprofilNormal
D-Log M
Normal
D-Log M

Gondel, Sensoren und Auflösung

Beide Drohnen verwenden eine mechanische Gondel mit einer einzigen Achse (Neigung), die bei dieser Art von FPV-Modellen üblich ist.

Der Unterschied liegt vor allem in den Sensoren. Die DJI Avata 360 hat zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren, während die Avata 2 einen 1/1,3-Zoll-Sensor hat. Theoretisch können diese etwas größeren Sensoren mehr Licht einfangen, was unter schwierigeren Bedingungen von Vorteil sein kann.

Auf der Seite der Auflösung kann der DJI Avata 360 bis zu 8K bei 60 fps in 360° und 4K bei 60 fps bei Einzelobjektivaufnahmen mit bis zu 120 MP in 360° hochskalieren.

Der Avata 2 beschränkt sich auf 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde, zeichnet sich aber durch eine flüssige Wiedergabe aus. Er kann bis zu 120 fps in 2,7K und 1080p erreichen, was Zeitlupenaufnahmen bis zum 4-fachen ermöglicht.

Bildqualität

Nach dem Benutzerfeedback und den verfügbaren Tests bieten beide Drohnen eine solide Bildqualität, aber mit leicht unterschiedlichen Ergebnissen.

Die DJI Avata 360 hat einen größeren Sensor und eine hellere Blende (f/1,9 gegenüber f/2,8), wodurch sie mehr Licht einfangen kann. Das Bild erscheint oft heller mit einem besseren Dynamikbereich, insbesondere bei kontrastreichen Szenen.

Auf der anderen Seite bietet der Avata 2 eine Wiedergabe, die oft als schärfer und präziser wahrgenommen wird, mit einem etwas höheren Detailgrad in einigen Ebenen. Dieser Unterschied scheint vor allem auf die Bildverarbeitung zurückzuführen zu sein.

Auch bei der Fotografie zeichnet sich der DJI Avata 360 durch die Unterstützung des RAW-Formats (DNG) aus, das beim Avata 2 nicht vorhanden ist.

Beide Drohnen verfügen über ein D-Log M Profil, das eine Farbkorrektur in der Postproduktion ermöglicht. Dies ist ein echter Vorteil für diejenigen, die das Endergebnis noch weiter verbessern wollen.

🏆 DJI Avata 360: Größere Sensoren und besseres Lichtmanagement
🏆 DJI Avata 2: Vorteil bei Zeitlupenaufnahmen

DJI Avata 360 vs Avata 2: Pakete und Preise

dji avata 360 test preis
DJI Avata 360 Motion Fly More Pack (vollständige FPV-Konfiguration)

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 DJI Avata 360DJI Avata 2
Drohne allein459 €409 €
Basispaket719 € (DJI RC 2)619 € (Fly Smart – 1 Batterie, Goggles N3)
849 € (Fly More – 1 Batterie, Goggles 3)
Komplettes Paket939 € (Fly More DJI RC 2)
FPV-Paket939 € (Motion Fly More)789 € (Fly Smart – 3 Batterien, Goggles N3)
1019 € (Fly More – 3 Batterien, Goggles 3)
1029 € (Explorer – 3 Batterien, Goggles Integra)

Die beiden Drohnen verfolgen sehr unterschiedliche Ansätze bei den Paketen, was den Vergleich weniger offensichtlich macht, als es scheint. Während die DJI Avata 360 ein einfaches und progressives Paket anbietet, bietet die Avata 2 eine Vielzahl von Varianten rund um FPV, mit mehreren ähnlichen Konfigurationen, aber unterschiedlichen Ausstattungen.

Auf der Seite der DJI Avata 360 ist das Angebot klar, mit vier klar gekennzeichneten Paketen: Drohne allein (459 €), Paket mit klassischer DJI RC 2 Fernsteuerung (719 €), Fly More Version mit 3 Akkus, Station und Tasche (939 €), und schließlich ein komplettes FPV Motion Fly More Paket für ebenfalls 939 €. Eine einfache Logik mit der Wahl zwischen klassischem Fliegen und FPV-Tauchen.

Bei der DJI Avata 2 ist es etwas komplexer. Neben der Drohne allein (409 €) bietet DJI mehrere FPV-Pakete an, die auf verschiedenen Kombinationen von Helmen (Goggles 3, N3 oder Integra) und Fernbedienungen basieren. Es gibt insbesondere die Versionen „Fly More“ und „FlySmart“ mit einem oder drei Akkus, mit teilweise sehr ähnlichen Inhalten, was das Sortiment auf den ersten Blick weniger übersichtlich macht.

Bei den Preisen sind einige Trends erkennbar. Der DJI Avata 2 ist etwas günstiger im Einstiegspreis und bleibt insgesamt erschwinglicher bei den FPV-Paketen. Zum Beispiel kann das Motion Fly More des Avata 360 (939 €) mit dem FlySmart 3 Batterien des Avata 2 (789 €) verglichen werden: beide bieten eine komplette FPV-Konfiguration mit Goggles N3 Helm, drei Batterien und Ladestation, obwohl der Avata 360 zusätzlich eine Tragetasche enthält. Bei ähnlicher Ausstattung hat die Avata 2 also einen kleinen Preisvorteil, während die Avata 360 interessant sein kann, wenn Sie bereits mit DJI-Ausrüstung ausgestattet sind.

Für den FPV-Einsatz ist der Avata 2 deutlich erschwinglicher, mit Komplettpaketen, die ab ca. 619 € erhältlich sind, im Vergleich zu mindestens 939 € für eine entsprechende FPV-Konfiguration des Avata 360.

🏆 DJI Avata 2: etwas günstiger bei gleicher Ausstattung

Ergebnis DJI Avata 360 vs. Avata 2: Welche Wahl?

Am Ende dieses Vergleichs DJI Avata 360 vs. DJI Avata 2 ist eines klar: Wir haben es hier nicht mit einem Nachfolger zu tun, sondern mit zwei verschiedenen Drohnen, die für unterschiedliche Zwecke gedacht sind.

Die DJI Avata 2 ist eine klassische FPV-Drohne, die sich auf das Fliegen und den Nervenkitzel konzentriert. Sie bietet ein direktes, immersives Erlebnis mit präzisem Flugverhalten und vor allem dem manuellen Modus, mit dem Sie die Geschwindigkeit und Kontrolle noch weiter steigern können. Es ist eine Drohne, die in erster Linie zum Fliegen gedacht ist, um Spaß zu haben und ein sauberes Ergebnis zu erzielen, ohne stundenlang an der Montage arbeiten zu müssen.

Der DJI Avata 360 bietet einen völlig anderen Ansatz. Er ist vielseitiger und ermöglicht die Wahl zwischen klassischem Fliegen und FPV, aber vor allem die Nutzung der 360°-Aufnahme. Konkret heißt das, dass Sie alles um sich herum filmen und anschließend Ihre Perspektiven wählen. Aus einer einzigen Sequenz können so mehrere Aufnahmen entstehen, mit weitaus größeren kreativen Möglichkeiten als bei einer herkömmlichen Drohne. Im Gegenzug wird mehr Zeit für die Nachbearbeitung benötigt, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen.

👉 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl vor allem davon abhängt , wie Sie filmen und fliegen.

🎯 Wählen Sie den DJI Avata 360, wenn:

  • Sie möchten in 360° filmen und mehrere Einstellungen aus einer einzigen Aufnahme erstellen (und dafür Zeit in der Nachbearbeitung in Kauf nehmen).
  • Sie suchen eine vielseitigere Drohne (FPV + klassisches Fliegen)
  • Sie möchten mehr Funktionen (Motivverfolgung, Hinderniserkennung)

🎯 Wählen Sie den DJI Avata 2, wenn:

  • Sie suchen vor allem den Nervenkitzel des FPV-Fliegens?
  • Sie wollen eine einfache, direkte Drohne , ohne Montagezwang dahinter
  • Sie suchen nach einer erschwinglicheren Lösung für den Einstieg in FPV?

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