DJI Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro: Was sind die Unterschiede?
Die DJI Mavic 4 Pro, die im Mai 2025 auf den Markt kommt, ist der Nachfolger der bereits sehr erfolgreichen Mavic 3 Pro. Zwei High-End-Drohnen, die für professionelle Luftaufnahmen konzipiert wurden und eine gemeinsame Basis haben: drei Kameras, eine zuverlässige Übertragung, fortschrittliche intelligente Funktionen. Aber was ändert sich nun konkret? Und wenn Sie bereits eine Mavic 3 Pro besitzen, ist die Mavic 4 Pro dann wirklich das Geld wert? DJI Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro: Wir vergleichen die beiden Modelle Punkt für Punkt, mit einem kritischen Blick auf jeden technischen und praktischen Aspekt.
DJI Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro: Das Wichtigste in Kürze
Keine Zeit, alles zu lesen? Hier sind die wichtigsten Unterschiede, die Sie sich auf einen Blick merken sollten:
- 🎥 Hasselblad-Kamera mit 100 MP in der Mavic 4 Pro gegenüber 20 MP in der Mavic 3 Pro: eine echte Leistungssteigerung für anspruchsvolle Fotografen.
- 🔄 360° drehbare Gimbal (Infinity Gimbal) auf dem Mavic 4 Pro: Ermöglicht völlig neue Bildausschnitte, insbesondere in der nativen Vertikalen.
- 🚀 Verdoppelte Übertragungsreichweite (15 km CE bei der Mavic 4 Pro vs. 8 km CE bei der Mavic 3 Pro): höhere Zuverlässigkeit des Signals, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten.
- 🧠 LiDAR-Sensor an der Vorderseite des Mavic 4 Pro: Sorgt für eine Hinderniserkennung selbst bei schlechten Lichtverhältnissen.
- 🔋 Längere Akkulaufzeit: bis zu 51 min (vs. 43 min bei der Mavic 3 Pro), d.h. fast 20% mehr Flugzeit.
- 📱 Neue DJI RC Pro 2 (7″, Android, HDMI, 4 Stunden Akkulaufzeit): eine Fernsteuerung, die für professionelle Kreative entwickelt wurde.
- 🚁 Sofortiger Start: Die Mavic 4 Pro schaltet sich ein, sobald Sie die Arme ausstrecken, ein echter Komfort.
- 📍 Rückkehr zum Ausgangspunkt auch ohne GPS: dank visueller Karten an Bord.
- 🎨 D-Log M + D-Log + HLG Profile auf allen Kameras der Mavic 4 Pro: mehr Flexibilität bei der Nachbearbeitung.
DJI Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro: Design und Handhabung

| DJI Mavic 4 Pro | DJI Mavic 3 Pro | |
| Gewicht | 1063 g | 958 g (Mavic 3 Pro) / 963 g (Mavic 3 Pro Cine) |
| Abmessungen (zusammengeklappt, ohne Helix) (L x B x H) | 257,6 × 124,8 × 103,4 mm | 231,1 x 98 x 95,4 mm |
| Abmessungen (aufgeklappt) (L x B x H) | 328,7 × 390,5 × 135,2 mm (mit Propellern) | 347,5 x 290,8 x 107,7 mm (ohne Propeller) |
| Interne Speicherung | 64 GB / 512 GB (Creator) | 8 GB / 1 TB (Cine) |
Mit seinem etwas massiveren Design ist der Mavic 4 Pro ein weiterer Schritt nach oben. Sie ist schwerer als ihr Vorgänger, was zu einer höheren Flugstabilität führt, was bei Dreharbeiten unter windigen Bedingungen oder wenn es auf Präzision ankommt, von Vorteil ist. Die etwas größeren Propeller tragen ebenfalls zu dieser besseren Stabilität in der Luft bei.
Die Gondel wurde bei der Mavic 4 Pro völlig neu gestaltet: Sie ist nun in die Verlängerung des Chassis integriert, was das Design modernisiert und gleichzeitig eine echte technische Revolution darstellt. DJI führt hier den „Infinity“-Korb ein, der sich um 360° drehen kann(Videovorführung) – eine völlig neue Freiheit, die native vertikale Aufnahmen (ideal für soziale Netzwerke), aber auch kreativere, flüssige Bildausschnitte ermöglicht.
Ein weiteres durchdachtes Detail ist, dass sich die Drohne automatisch einschaltet, sobald die Arme ausgefahren werden. Das ist eine echte Verbesserung für schnelle Aufnahmen, insbesondere bei Reportagen oder in instabilem Gelände.
Die Mavic 4 Pro bietet 64 GB in der Standardversion und 512 GB im Creator-Bundle. Die Mavic 3 Pro bietet 8 GB in der Standardversion und bis zu 1 TB in der Cine-Version – ein wichtiger Vorteil für Profis, die mit Apple ProRes arbeiten. Die Mavic 4 Pro bietet einen guten Kompromiss, aber die Mavic 3 Pro Cine behält den Vorsprung bei der Bruttokapazität.
🛡️ Bitte beachten Sie: Beide Drohnen sind nach den europäischen Vorschriften C2-zertifiziert, was sie in Bezug auf die Gesetzgebung gleichstellt, obwohl die Mavic 4 Pro etwas mehr Gewicht hat. Diese Klassifizierung bringt bestimmte Verpflichtungen mit sich, wie Online-Schulungen und Einschränkungen in bestimmten Fluggebieten.
DJI Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro: Übertragung und Fernbedienungen

| DJI Mavic 4 Pro | DJI Mavic 3 Pro | |
| Kompatible Fernbedienungen | DJI RC 2 DJI RC Pro 2 | DJI RC-N1 DJ RC DJI RC Pro |
| Videoübertragungssystem | O4+ | O3+ |
| Maximale Übertragungsreichweite | FCC: 30 km CE: 15 km | FCC: 15 km CE: 8 km |
Die DJI Mavic 4 Pro geht einen Schritt weiter mit der O4+ Übertragung, die die Übertragungsreichweite im Vergleich zur Mavic 3 Pro verdoppelt und gleichzeitig die Signalstabilität erheblich verbessert. Selbst in störungsreichen Umgebungen mit vielen Interferenzen – dichte Stadtgebiete, Veranstaltungen mit vielen konkurrierenden Signalen – hält die Mavic 4 Pro ein flüssiges, unterbrechungsfreies Bild in Echtzeit aufrecht. Diese Zuverlässigkeit ist ein echter Vorteil für professionelle Filmaufnahmen.
Was den Controller betrifft, so ist die Mavic 4 Pro mit zwei Fernbedienungen kompatibel: der DJI RC 2, die in Design und Funktionalität der DJI RC sehr ähnlich ist, und der neuen DJI RC Pro 2, die im Creator-Paket enthalten ist. Letztere verändert das Flugerlebnis völlig: 7 Zoll großer, ultraheller Mini-LED-Bildschirm, integriertes Android-System (zur Installation von TikTok, Insta, Montage-Apps usw.), 4 Stunden Akkulaufzeit, HDMI-Anschluss, einziehbare Joysticks und nativer Portraitmodus durch einen drehbaren Bildschirm. Eine echte mobile Kontrollstation.
Die Mavic 3 Pro ist weiterhin mit drei Fernbedienungen kompatibel: der RC-N1 (mit Smartphone), der DJI RC und der DJI RC Pro, die wegen ihres hellen, integrierten Displays und ihrer Vielseitigkeit besonders beliebt ist. Beide Drohnen bieten also eine gute Handhabung, aber für diejenigen, die die neuesten Fortschritte in der Steuerung anstreben, hat die Mavic 4 Pro die Nase vorn.
DJI Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro: Akkulaufzeit und Aufladen
| DJI Mavic 4 Pro | DJI Mavic 3 Pro | |
| Batterie | 6654 mAh | 5000 mAh |
| Autonomie | 51 Minuten | 43 Minuten |
| Ladezeit | – 240 W Netzadapter: 51 Minuten (3 Batterien in 90 Minuten) – 100 W USB-C Netzadapter: 80 Minuten Über das Gerät: 115 Minuten | – 65W-Ladegerät: 96 Minuten – 100W-Ladegerät + Ladestation: 70 Minuten |
DJI hat die Mavic 4 Pro mit einem viel leistungsfähigeren Akku ausgestattet. Das Ergebnis sind bis zu 51 Minuten Flugzeit und 35 bis 40 Minuten unter realen Bedingungen – ein großer Spielraum, der es Ihnen ermöglicht, eine Aufnahme nach der anderen zu machen, ohne sich ständig Sorgen um den Akkustand machen zu müssen.
Die Multi-Ladestation ermöglicht es, bis zu drei Akkus parallel zu laden. Um das Beste daraus zu machen, liefert DJI in seinem Creator Bundle einen 240 W Netzadapter mit, der drei Akkus in 90 Minuten oder einen Akku in 51 Minuten aufladen kann. Eine ideale Lösung für anspruchsvolle Kreative, die viele Aufnahmen machen.
Die Mavic 3 Pro hat eine tatsächliche Akkulaufzeit, die etwa 10 Minuten kürzer ist als die der Mavic 4 Pro, so dass sie je nach Bedingungen 25 bis 30 Minuten beträgt. Diese Ausdauer ist für die meisten Szenarien bereits komfortabel, obwohl die Mavic 4 Pro eine stressfreiere Abfolge von Aufnahmen ermöglicht.
UNSERE BESTSELLER - DJI MAVIC 4 PRO
DJI Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro: Flugleistung
| DJI Mavic 4 Pro | DJI Mavic 3 Pro | |
| Maximale Geschwindigkeit | 25 m/s | 21 m/s |
| Max. Aufstiegsgeschwindigkeit | 10 m/s | 8 m/s |
| Max. Absenkgeschwindigkeit | 10 m/s | 6 m/s |
| Windwiderstand max. | 12 m/s | 12 m/s |
Im Flug zeigt die DJI Mavic 4 Pro eine gute Leistungssteigerung. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 25 m/s im Sportmodus (90 km/h) und kann bei leichtem Rückenwind sogar auf 27 m/s ansteigen – eine Leistung, die der einiger FPV-Drohnen nahe kommt, während die Stabilität der DJI-Konsumentenmodelle erhalten bleibt.
Bei der manuellen Steuerung behält die Mavic 4 Pro ihre ausgezeichnete Reaktionsfähigkeit bei, mit einer verbesserten Stabilität, die den Unterschied bei präzisen Manövern oder bei weniger günstigen Wetterbedingungen ausmachen kann. Der Windwiderstand entspricht dem der Mavic 3 Pro(bis zu 12 m/s), aber die etwas größere Größe der Mavic 4 Pro und die etwas größeren Propeller verleihen ihr einen leichten Stabilitätsvorteil, insbesondere in niedrigeren Höhen.
DJI Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro: Funktionen
| DJI Mavic 4 Pro | DJI Mavic 3 Pro | |
| Fotomodi | Einzelne Aufnahme, Automatische Belichtungsreihe (AEB), Burst, Intervall, Panoramabild | Einzelne Aufnahme, Automatische Belichtungsreihe (AEB), Burst, Intervall, Panoramabild |
| Videomodi | Normales Video, Zeitlupe, Hyperlapse, QuickShots, MasterShots | Normales Video, Zeitlupe, Hyperlapse, QuickShots, MasterShots |
| Intelligente Modi | Themenverfolgung, Wegpunkt | Themenverfolgung, Wegpunkt |
| Erkennung von Hindernissen | Omnidirektionales binokulares optisches System + Infrarotsensor unter der Drohne + LiDAR nach vorne gerichtet | Omnidirektionales binokulares Erfassungssystem + Infrarotsensor unter der Drohne |
Beide Drohnen bieten eine umfassende Palette an intelligenten Funktionen: ActiveTrack, MasterShots, QuickShots,Hyperlapse, Waypoint… Alles, was ein Luftvideofilmer oder -fotograf sich wünschen kann, ist vorhanden, und die Funktionsbasis wird von beiden Modellen weitgehend geteilt.
Was die Mavic 4 Pro auszeichnet, sind die Verbesserungen, die an diesen bereits vorhandenen Werkzeugen vorgenommen wurden. Insbesondere führt er ActiveTrack 360° ein, eine Weiterentwicklung der Motivverfolgung, die es dem Piloten ermöglicht, die Kamera frei um das Ziel herum zu positionieren und dabei eine flüssige Verfolgung beizubehalten. Dieser Modus macht die Sequenzen viel dynamischer und ermöglicht mehr Stileffekte direkt im Flug. Die Mavic 3 Pro ist weiterhin kompatibel mit der klassischen ActiveTrack Verfolgung, die sehr effektiv ist, aber ohne diese freie Platzierung um das Objekt herum.
Eine weitere gut durchdachte Neuerung ist der Dynamic Home Point, der den Rückkehrpunkt in Echtzeit an die aktuelle Position des Fernsteuergerätes anpasst. Ideal für mobile Aufnahmen, z.B. beim Wandern oder in Fahrzeugen.
Beide Modelle verfügen über ein omnidirektionales System zur Erkennung von Hindernissen. Die Mavic 4 Pro fügt jedoch einen frontalen LiDAR-Sensor hinzu, der in der Lage ist, Hindernisse bei sehr schlechten Lichtverhältnissen zu erkennen. Dies ist ein Vorteil für Flüge bei Nacht oder in dunklen Umgebungen, wo die optischen Sensoren der Mavic 3 Pro an ihre Grenzen stoßen können.
Schließlich wurde das RTH-System (Return To Home) des Mavic 4 Pro verbessert, so dass es auch ohne GPS funktioniert, dank einer visuellen Kartographie der Strecke. Ein kleines Sicherheitsplus, insbesondere in städtischen Gebieten oder in überdachten Bereichen.
UNSERE BESTSELLER - DJI MAVIC 3 PRO
DJI Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro: Foto und Video
| DJI Mavic 4 Pro | DJI Mavic 3 Pro | |
| Sensoren | – Hasselblad-Kamera: CMOS 4/3 – Mittlere Telekamera: CMOS 1/1,3 Zoll – Lange Telekamera: CMOS 1/1,5 Zoll | – Hasselblad-Kamera: 4/3-Zoll-CMOS – Mittlere Telekamera: 1/1,3-Zoll-CMOS – Lange Telekamera: 1/2-Zoll-CMOS |
| Ziel | – Hasselblad Kamera: 28 mm Äquivalent, Blende: f/2,0 bis f/11, 72° FOV – Mittlere Telekamera: 70 mm Äquivalent, Blende: f/2,8, 35° FOV – Lange Telekamera: 168 mm Äquivalent, Blende: f/2,8, 15° FOV | – Hasselblad-Kamera: Äquivalent 24 mm, Blende: f/2,8 bis f/11, 84° FOV – Mittlere Telekamera: Äquivalent 70 mm, Blende: f/2,8, 35° FOV – Lange Telekamera: Äquivalent 166 mm, Blende: f/3,4, 15° FOV |
| Max. Fotoauflösung | – Hasselblad-Kamera: 100 MP – Mittlere Telekamera: 48 MP – Lange Telekamera: 50 MP | – Hasselblad-Kamera: 20 MP – Mittlere Telekamera: 48 MP – Lange Telekamera: 12 MP |
| Max. Videoauflösung | – Hasselblad-Kamera: bis zu 6K bei 120 Bildern pro Sekunde und 4K bei 120 Bildern pro Sekunde – Mittlere Telekamera: bis zu 4K bei 120 Bildern pro Sekunde – Lange Telekamera: bis zu 4K bei 100 Bildern pro Sekunde | – Hasselblad-Kamera: bis zu 5.1K bei 50 Bildern pro Sekunde und 4K bei 120 Bildern pro Sekunde – Mittlere Telekamera: bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde – Lange Telekamera: bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde |
| ISO-Bereich | 100 à 12800 | 100 à 12800 |
| Max. Bitrate | – H.264 Standard Bitrate: 90 Mb/s – H.265 Standard Bitrate: 180 Mb/s – H.264 ALL-I Bitrate: 1200 Mb/s | – H.264/H.265: 160 Mb/s – ProRes 422 LT: 821 Mb/s |
| Digitaler Zoom | – Hasselblad-Kamera: 1x bis 2,5x – Mittlere Telekamera: 2,5x bis 6x – Lange Telekamera: 6x bis 24x | – Hasselblad-Kamera: 1x bis 3x – Mittlere Telekamera: 3x bis 7x – Lange Telekamera: 7x bis 28x |
| Fotoformat | JPEG DNG (RAW) | JPEG DNG (RAW) |
| Videoformat | MP4 (H.264 ALL-I/H.264 Standard/H.265 Standard) | MP4/MOV (MPEG-4 AVC/H.264, HEVC/H.265) Version Cine: MOV (Apple ProRes 422 HQ/422/422 LT) |
| Farbprofil | Normal HLG D-Log M D-Log | Normal HLG D-Log M D-Log |
🎯 Eine freiere, kreativere Gondel
Der erste wirkliche visuelle Unterschied zwischen den beiden Drohnen liegt in der Gondel. Die Mavic 4 Pro führt die Infinity-Gondel ein, die sich um 360° drehen und vor allem bis zu 70° nach oben neigen kann (gegenüber 35° bei der Mavic 3 Pro). Dies ermöglicht neue Blickwinkel, die besonders nützlich sind, wenn Sie unter Brücken, in der Architektur oder bei dynamischen Übergängen filmen.
Die neue Architektur ermöglicht auch native vertikale Formate durch eine physische Drehung des Sensors – ohne Qualitätsverlust durch softwarebasiertes Zuschneiden.
Die Mavic 3 Pro verfügt über eine klassische mechanische 3-Achsen-Stabilisierung, die immer noch sehr effektiv ist, aber einen Schritt zurückliegt, was die Bewegungsfreiheit angeht.
📷 Drei Kameras, aber ein Upgrade auf die Mavic 4 Pro
Beide Drohnen sind mit einem Dreifach-Kamerasystem ausgestattet, das eine Reihe ähnlicher Brennweiten abdeckt:
- Hauptkamera: 28 mm (Mavic 4 Pro) vs. 24 mm (Mavic 3 Pro)
- Mittlere Reichweite: 70 mm bei beiden Modellen
- Telebereich: 168 mm (Mavic 4 Pro) vs. 166 mm (Mavic 3 Pro)
➡️ Die Mavic 3 Pro behält also einen leichten Vorteil im Weitwinkelbereich, mit einer kürzeren Brennweite (24 mm) an der Hauptkamera, die es ihr ermöglicht, etwas breitere Landschaften einzufangen.
Die Mavic 4 Pro ist mit einer 100 MP Hasselblad Hauptkamera ausgestattet, die auf einem 4/3″ CMOS-Sensor basiert und eine variable Blende von f/2 bis f/11 hat. Sie bietet eine Videoauflösung von bis zu 6K bei 60 fps oder 4K bei 120 fps.
Die Mavic 3 Pro verfügt ebenfalls über einen Hasselblad 4/3″ CMOS-Sensor mit einer variablen Blende von f/2.8 bis f/11, aber einer Fotoauflösung von 20 MP. Er filmt in 5.1K bei 50 fps und in 4K bei 120 fps.
Bei den Teleobjektiven teilen sich beide Drohnen einen 1/1.3″ Sensor mit 48 MP für die mittlere Brennweite (f/2.8). Die Mavic 4 Pro zeichnet sich jedoch durch einen dritten, leistungsfähigeren Sensor aus: einen 1/1,5″ Sensor mit 50 MP (f/3,4), gegenüber einem 1/2″ Sensor mit 12 MP bei der Mavic 3 Pro. Diese höhere Auflösung und Größe ermöglicht die Aufnahme von detaillierteren Bildern auch aus größerer Entfernung.
🎨 Bildqualität: Auflösung, Dynamik und Wiedergabe
Beide Drohnen bieten ein ausgezeichnetes Niveau an Details, Dynamik und Farbtreue. Die Mavic 4 Pro hat jedoch den Vorteil eines größeren Dynamikbereichs, der zu einer besseren Wiedergabe bei schwachem Licht, Gegenlicht oder Szenen mit hohem Kontrast führt. Sie bewahrt mehr Details in den Schatten und in den Lichtern.
Die Dual Native ISO Fusion Technologie, die in allen drei Sensoren der Mavic 4 Pro vorhanden ist, spielt hier eine wichtige Rolle, da sie eine bessere Handhabung von extremen Lichtverhältnissen ermöglicht, mit weniger Rauschen bei schwachem Licht und einer besseren Gesamtbelichtung.
Die Mavic 3 Pro hat eine sehr gute Bildqualität mit einer kontrollierten Farbgebung, einer guten Bildschärfe und einer soliden Leistung bei gut belichteten Bedingungen. Sie bleibt eine ausgezeichnete Lösung für anspruchsvolle Videofilmer.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mavic 3 Pro immer noch sehr effizient ist, aber die Mavic 4 Pro geht noch einen Schritt weiter in Bezug auf die Bildqualität, insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen, und wird eher für Kreative geeignet sein, die unter allen Umständen eine optimale Bildwiedergabe wünschen.
DJI Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro: Preise und Pakete

ℹ️ Hinweis: Einige Links in diesem Abschnitt sind Amazon-Partnerlinks. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen, ohne zusätzliche Kosten für Sie.
DJI bietet für jedes dieser beiden Modelle drei Pakete mit gleichwertigen Konfigurationen an: Standard, Fly More und High-End.
Die Standardversion der Mavic 4 Pro beinhaltet die DJI RC 2 Fernbedienung, einen Akku, Ersatzpropeller, ein 100 W USB-C Ladegerät und 64 GB internen Speicher. Das Fly More Combo fügt zwei zusätzliche Akkus, eine Mehrfach-Ladestation und eine Tragetasche hinzu. Das Creator Bundle enthält die DJI RC Pro 2, einen auf 512 GB erweiterten internen Speicher, ND-Filter und eine 240 W Schnellladestation.
Die Mavic 3 Pro bietet ebenfalls eine Standardversion mit DJI RC und 8 GB Speicher, eine ähnliche Fly More Combo (zwei zusätzliche Akkus, Mehrfachladegerät, Tasche) und eine Cine Premium Combo, die sich durch einen 1 TB Speicher und die Kompatibilität mit dem Apple ProRes Codec auszeichnet, zusammen mit der DJI RC Pro Fernbedienung.
💰 Seit der Veröffentlichung der Mavic 4 Pro sind die Preise für die Mavic 3 Pro gesunken, wodurch sie erschwinglicher geworden ist. Dies macht sie zu einer finanziell interessanten Option für Kreative, die eine High-End-Drohne wollen, ohne die neuesten Entwicklungen anzustreben.
🧩 Kompatibilität: Das Zubehör (Batterien, Filter, Propeller…) ist zwischen den beiden Modellen nicht kompatibel. Ein Wechsel der Drohne bedeutet daher auch eine Erneuerung des Ökosystems.
Ergebnis DJI Mavic 4 Pro vs. 3 Pro: Was ist besser?
Die DJI Mavic 4 Pro richtet sich eindeutig an die anspruchsvollsten Benutzer, die ein Maximum an Flexibilität, Präzision und Bildqualität suchen. Die um 360° drehbare Gondel, die drei verbesserten Kameras, die verlängerte Akkulaufzeit, der O4+ Antrieb und die neue Fernbedienung RC Pro 2 machen sie zu einem wirklich kompletten Werkzeug für professionelle Kreative.
Die Mavic 3 Pro hingegen bleibt weiterhin relevant. Sie bleibt eine leistungsstarke Drohne mit einem ausgezeichneten Triple-Kamera-System, das qualitativ hochwertige Bilder produzieren kann. Insbesondere die Cine-Version eignet sich hervorragend für fortgeschrittene Workflows. Und mit der Senkung des Preises ist sie nun eine ausgezeichnete Alternative zu einem niedrigeren Preis.
💡 Entscheiden Sie sich für die Mavic 4 Pro, wenn Sie…
- Sie suchen die beste Funktionalität und Bildqualität?
- Sie müssen im nativen Hochformat filmen
- Sie wünschen eine optimierte Akkulaufzeit und einen ultra-stabilen Videorückkanal
👌 Behalten (oder wählen) Sie die Mavic 3 Pro, wenn…
- Sie haben ein etwas knapperes Budget
- Sie brauchen nicht die neuesten Innovationen
- Sie suchen eine vielseitige Profi-Drohne, die auch heute noch sehr leistungsfähig ist?
🤔 Ich habe bereits eine Mavic 3 Pro, sollte ich auf eine Mavic 4 Pro umsteigen?
Wenn Sie mit der Leistung der Mavic 3 Pro zufrieden sind, müssen Sie nicht umsteigen. Sie ist immer noch eine sehr leistungsfähige Drohne, die auch 2025 noch voll im Trend liegt. Aber für die anspruchsvollsten Kreativen bietet die Mavic 4 Pro bemerkenswerte Fortschritte: eine 360°-Gondel für andere Filmaufnahmen, eine längere Akkulaufzeit, ein um einen LiDAR-Sensor erweitertes Erkennungssystem und eine noch zuverlässigere O4+-Übertragung.
Mit anderen Worten, wenn Sie die Grenzen Ihrer Dreharbeiten erweitern, neue Blickwinkel erkunden und Ihre Flüge sicherer machen wollen, ist die Mavic 4 Pro ein konkreter Schritt nach vorn, wenn auch keine absolute Revolution.
💡Wollen Sie mehr wissen? Schauen Sie sich unsere vollständigen Tests der beiden Drohnen in diesem Vergleich DJI Mavic 4 Pro vs. 3 Pro an:
➡️ DJI Mavic 4 Pro, ausführlicher Test: Der neue König der Lüfte
➡️ DJI Mavic 3 Pro mit drei Kameras: vollständiger Test
🛠️ Für Wartung und Reparatur finden Sie hier alle kompatiblen Ersatzteile:
Ersatzteile DJI Mavic 4 Pro
Ersatzteile DJI Mavic 3 Pro
Français
English
Español
Italiano








