Insta360 Luna Pro, ausführlicher Test: günstiger, besserer Kompromiss?
Nur wenige Monate nach dem Einstieg in den Markt für stabilisierte Kameras mit der Luna Ultra erweitert Insta360 seine neue Produktreihe bereits um die Insta360 Luna Pro. Während die Ultra mit einer originellen Konfiguration mit zwei Objektiven antrat, um der DJI Osmo Pocket Konkurrenz zu machen, kehrt diese neue Version zu einem klassischeren Konzept mit einem einzigen Objektiv zurück und ist dabei preislich zugänglicher. Doch wie schneidet die Luna Pro in der Praxis tatsächlich ab? Hat Insta360 die richtigen Kompromisse eingegangen, um den Preis zu senken, und verfügt dieses neue Modell über genügend Stärken, um sich auf einem mittlerweile besonders umkämpften Markt abzuheben? Design, Akkulaufzeit, Funktionen und Bildqualität: Wir analysieren die Insta360 Luna Pro aus allen Blickwinkeln, um herauszufinden, was sie tatsächlich zu bieten hat.
Insta360 Luna Pro: Das Wichtigste auf einen Blick
Keine Zeit (oder einfach keine Lust 😅), alles zu lesen? Hier sind die wichtigsten Punkte zur Insta360 Luna Pro 👇
🧳 Dreiachsig stabilisierte Taschenkamera mit abnehmbarem 2-Zoll-OLED-Touchscreen, 47 GB integriertem Speicher und microSD-Steckplatz für Speicherkarten bis zu 2 TB
💡 Abnehmbares Display, das als Fernbedienung, Fernbildübertragung und drahtloses Mikrofon genutzt werden kann, mit einer Reichweite von etwa 20 Metern
🔋 Angegebene Laufzeit von bis zu 240 Minuten und Schnellladefunktion, mit der sich der Akku in nur 23 Minuten zu 80 % aufladen lässt
🎬 Umfassende Videomodi mit PureVideo, Zeitlupe, Zeitraffer, TimeShift und „Barrel Roll“ – inspiriert von FPV-Aufnahmen
🎯 Deep Track 5.0 zur automatischen Motivverfolgung
🎤 Vier integrierte Mikrofone, darunter eines im abnehmbaren Display, mit direkter Kompatibilität zu Insta360 Mic Air und Mic Pro
📷 1-Zoll-Sensor mit 50 MP und einem 20-mm-Objektiv (f/1,8), jedoch ohne zweites Teleobjektiv wie bei der Luna Ultra
🎞️ Fotos mit bis zu 37 MP, Videos in 8K30, 4K120 und 1080p240 sowie 4K30 im Hochformat 9:16
🌙 Hervorragende Bildqualität sowohl bei Tageslicht als auch bei schlechten Lichtverhältnissen, dank PureVideo, das speziell für dunkle Szenen entwickelt wurde
🎨 I-Log 10-Bit, Dolby Vision und RAW für mehr Möglichkeiten in der Postproduktion
💸 Es sind mehrere Pakete ab 529 € erhältlich, das sind 200 € weniger als die Standardversion der Luna Ultra
📌 Eine erschwinglichere Luna Ultra, die ihren hervorragenden 1-Zoll-Sensor, ihr abnehmbares Display und die meisten ihrer Funktionen beibehält, wobei vor allem auf das zweite Teleobjektiv verzichtet wurde, um den Preis zu senken.
Insta360 Luna Pro: Design

| Abmessungen (L x B x H) | 52,8 × 155,7 × 38,5 mm |
| Gewicht | 215 g (schwarz) bis 218 g (weiß) |
| Touchscreen | Abnehmbares 2-Zoll-OLED-Display |
| Speicherplatz | 47 GB integrierter Speicher MicroSD-Karte (bis zu 2 TB) |
Mit Abmessungen von 52,8 × 155,7 × 38,5 mm und einem Gewicht von 215 bis 218 g, je nach Farbvariante, weist die Insta360 Luna Pro ein Format auf, das dem der Luna Ultra sehr ähnlich ist. Durch den Wegfall des zweiten Objektivs konnte die Kamera jedoch etwas kürzer gestaltet und ihr Gewicht um etwa 20 Gramm reduziert werden. Damit behält sie ihre kompakte Form bei und lässt sich im Alltag problemlos transportieren.
Das originellste Merkmal der Produktreihe ist glücklicherweise nach wie vor vorhanden: Der 2-Zoll-OLED-Touchscreen lässt sich vollständig von der Kamera abnehmen. Er wird dann zu einer echten drahtlosen Fernbedienung, mit der Sie die Luna Pro steuern und bis zu einer Entfernung von etwa 20 Metern ein Live-Bild erhalten können. Das integrierte Mikrofon kann zudem dazu dienen, die eigene Stimme aus der Entfernung aufzunehmen. Eine besonders praktische Lösung, wenn man sich selbst filmt oder die Kamera mehrere Meter entfernt aufgestellt werden muss.
Auchdie Ergonomie folgt dem vom Luna Ultra eingeführten Konzept. Unterhalb des Bildschirms befinden sich insbesondere ein klickbarer Joystick zur Steuerung der Kamera, ein Zoomregler, die Aufnahmetaste sowie zwei individuell konfigurierbare Bedienelemente. Dies ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen, ohne stets den Touchscreen nutzen zu müssen.
Schließlich verfügt die Luna Pro über 47 GB internen Speicher, sodass Sie mit den Aufnahmen beginnen können, ohne sofort eine Speicherkarte einlegen zu müssen. Ein microSD-Kartensteckplatz ist ebenfalls vorhanden und unterstützt Karten mit einer Kapazität von bis zu 2 TB, was selbst für die umfangreichsten Aufnahmen mehr als ausreichend ist.
Insta360 Luna Pro: Akkulaufzeit und Aufladen
| Batterie | Hauptakku: 1550 mAh Abnehmbarer Touchscreen: 210 mAh |
| Autonomie | 240 Min. |
| Nachfüllzeit | 80 % in 23 Minuten, 100 % in 35 Minuten |
Die Insta360 Luna Pro verfügt über einen Akku mit 1550 mAh und verspricht eine Betriebsdauer von bis zu 240 Minuten. Ein besonders hoher Wert, der jedoch unter sehr günstigen Bedingungen ermittelt wurde – bei einer Aufnahme in 1080p mit 24 fps sowie deaktiviertem Display und WLAN. Bei den anspruchsvollsten Videomodi ist daher mit einer deutlich geringeren Laufzeit zu rechnen.
Ein unabhängiger Test, durchgeführt in 8K bei 30 fps Bei eingeschaltetem Bildschirm konnten somit etwa 1 Stunde und 30 Minuten kontinuierliche Aufnahmezeit erreicht werden. Diese Laufzeit ist angesichts der verwendeten Auflösung durchaus zufriedenstellend und dürfte sich bei weniger energieintensiven Einstellungen natürlich noch verlängern. Der abnehmbare Touchscreen verfügt zudem über einen eigenen Akku mit 210 mAh, der unabhängig vom Akku des Hauptstabilisators ist.
Die Luna Pro kann sich bei längeren Aufnahmen in 8K30 oder 4K120 leicht erwärmen, was jedoch im normalen Gebrauch kein wirkliches Problem darzustellen scheint. Im Rahmen eines unabhängigen Tests in 8K lief die Kamera somit mehr als 75 Minuten lang ununterbrochen, bevor sie sich ausschaltete. Der Tester stellte im Rahmen einer eher herkömmlichen Nutzung zudem keine besonderen Probleme hinsichtlich einer Überhitzung fest.
Schließlich erfolgt der Ladevorgang besonders schnell: Insta360 gibt an, dass der Akku in nur 23 Minuten zu 80 % aufgeladen wird und mit einem PD 3.0 PPS-kompatiblen 45-W-USB-C-Ladegerät in 35 Minuten vollständig aufgeladen ist. Damit lässt sich während einer kurzen Pause zwischen zwei Dreharbeiten ein Großteil der Akkulaufzeit wiederherstellen.
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Insta360 Luna Pro: Funktionen
| Fotomodi | Foto (Standard/UltraPhoto), Live-Bild, Panorama |
| Videomodi | Video, PureVideo, Zeitlupe, Zeitraffer, TimeShift, Barrel Roll |
| Audiomodi | Windunterdrückung, Sprachverbesserung, Original-Ton |
| Anzahl der Mikrofone | 4 (3 am Stabilisator + 1 am abnehmbaren Bildschirm) |
Foto- und Videomodus
Die Insta360 Luna Pro bietet eine besonders umfassende Auswahl an Aufnahmemodi. Auf der Seite der Fotografie stehen insbesondere die Modi „UltraPhoto“, „Live Frame“ und „Panorama“ zur Verfügung, wobei die Bilder im JPEG- oder RAW-Format gespeichert werden können.
Im Videomodus bietet die Kamera die Funktionen „PureVideo“, „Slow Motion“, „Timelapse“, „TimeShift“ und „Barrel Roll“. Mit letzterer lassen sich automatisch dynamische Bilddrehungen erstellen, die von FPV-Aufnahmen inspiriert sind, während „PureVideo“ die Bildverarbeitung der Kamera nutzt, um die Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen zu verbessern.
Verfolgung des Themas
Die Luna Pro verfügt zudem über Deep Track 5.0, das automatische Verfolgungssystem, das bereits bei der Luna Ultra zum Einsatz kommt. Damit kann die Kamera verschiedene Arten von Motiven erkennen und verfolgen, wobei die Bewegungen der Kameraausleger genutzt werden, um diese im Bildausschnitt zu halten.
Der Benutzer kann insbesondere mithilfe eines 3 × 3-Raster die Position des Motivs im Bild wählen , anstatt es stets in der Mitte halten zu müssen. Die Motivverfolgung funktioniert auch weiterhin, wenn der Zoom verwendet wird, was mehr Freiheit bei der Bildgestaltung bietet.
Audio
Die Luna Pro verfügt über vier Mikrofone, von denen drei in den Hauptstabilisator integriert sind und eines direkt im abnehmbaren Touchscreen. Letzteres kann somit zur Sprachaufzeichnung genutzt werden, wenn der Bildschirm aus der Entfernung bedient wird – eine besonders interessante Lösung für Vlogs oder Soloaufnahmen.
Es stehen drei Bearbeitungsmodi zur Auswahl: Windgeräuschunterdrückung, Stimmoptimierung und Original-Ton. Die Kamera kann zudem in Mono oder Stereo aufnehmen und unterstützt Tonaufnahmen mit 32 Bit – eine interessante Funktion, um bei der Tonbearbeitung in der Postproduktion mehr Informationen zu erhalten.
Schließlich lässt sich die Luna Pro direkt mit den Modellen Insta360 Mic Air und Mic Pro koppeln – für Nutzer, die von einer Tonaufnahme profitieren möchten, die besser für anspruchsvolle Dreharbeiten, insbesondere im Freien, geeignet ist.
Insta360 Luna Pro: Bild
| Ziel | 1-Zoll-Sensor, 20 mm, f/1,8 |
| Mindestfokussierabstand | 9 cm |
| Fotoauflösung | Bis zu 37 MP |
| Videoauflösung | 8K mit bis zu 30 fps 4K mit bis zu 120 fps 3K mit bis zu 60 fps 2,7K mit bis zu 120 fps 1080p mit bis zu 240 fps |
| Digitaler Zoom | Bis zu 4× |
| ISO-Bereich | 100-6400 |
| Fotoformat | jpg, jpg+RAW |
| Videoformat | MP4 |
| Farbprofile | Standard, Dolby Vision, I-Log 10 Bit |
| Max. Bitrate | 120 Mbps |
Sensor und Auflösungen
Die Insta360 Luna Pro verfügt über einen 1-Zoll-Sensor mit 50 MP, kombiniert mit einem Objektiv mit einer Brennweite von umgerechnet 20 mm und einer Blende von f/1,8. Es handelt sich um dieselbe Konfiguration wie beim Hauptobjektiv der Luna Ultra, jedoch ohne das 60-mm-Teleobjektiv, das eines der Hauptmerkmale der Ultra darstellt. Die Naheinstellgrenze bleibt mit nur 9 cm besonders kurz, was die Aufnahme von Nahaufnahmen erleichtert.
Die Kamera kann mit bis zu 8K bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen und in 4K mit 120 fps, während bei 1080p für Zeitl upenaufnahmen bis zu 240 fps erreicht werden können. Auf der Seite des Fotobereichs ermöglicht der UltraPhoto-Modus die Aufnahme von Bildern mit bis zu 37 MP, wobei gleichzeitig im JPEG- und RAW-Format gespeichert werden kann. Kreative, die ihre Bilder in der Nachbearbeitung bearbeiten möchten, stehen neben den Profilen „Standard“ und „Dolby Vision“ auch das 10-Bit-I-Log-Profil zur Verfügung.
Die Luna Pro zeichnet sich zudem durch die Möglichkeit aus, direkt in 4K mit 30 fps im vertikalen 9:16-Format aufzunehmen. Dazu nutzt die Kamera zunächst ein 6K-Bild und führt anschließend eine Überabtastung auf 4K durch. Die Luna Ultra ist in diesem Format vorerst auf 3K bei 60 fps beschränkt, doch Insta360 hat angekündigt, dass auch für dieses Modell vertikales 4K später per Update verfügbar sein wird.
Schließlich bietet die Luna Pro einen bis zu 4-fachen Digitalzoom mit einem 2-fachen „Clarity Zoom“- Modus, der darauf ausgelegt ist, mehr Details zu bewahren. Jenseits dieser Stufe wird die Bildverschlechterung deutlich sichtbarer, weshalb die höchsten Vergrößerungsstufen vor allem für Situationen vorgesehen sind, in denen der Bildausschnitt Vorrang vor der maximalen Bildqualität hat.
Bildqualität
Bei guten Lichtverhältnissen liefert die Luna Pro detailreiche und präzise Bilder, deren Wiedergabe derjenigen des Hauptobjektivs der Luna Ultra sehr nahekommt. Dies ist kaum überraschend, da beide Kameras über denselben 1-Zoll-Sensor und dieselbe 20-mm-f/1,8-Optik verfügen. Die verschiedenen verfügbaren Vergleiche zeigen zwar gelegentlich leichte Abweichungen bei den Farben oder der Belichtung zwischen den beiden Modellen, jedoch ohne dass sich ein systematischer Qualitätsunterschied zugunsten des einen oder anderen Modells abzeichnet.
Der große Sensor ermöglicht zudem einen überzeugenden Dynamikbereich mit guter Detailwiedergabe sowohl in den hellen als auch in den dunkleren Bildbereichen. Das Standard-Profil liefert direkt eine farbenfrohe und kontrastreiche Wiedergabe, während Dolby Vision und insbesondere I-Log 10 Bit den Nutzern, die ihre Aufnahmen in der Postproduktion bearbeiten möchten, mehr Möglichkeiten bieten.
Bei schlechten Lichtverhältnissen profitiert die Luna Pro vom PureVideo-Modus, der mithilfe einer KI-gestützten Bildverarbeitung das Rauschen reduziert und in dunklen Szenen mehr Details bewahrt. Die Pro verfügt jedoch über eine Dual-Chip-KI-Architektur, während die Luna Ultra mit drei Chips ausgestattet ist. Trotz dieses hardwaretechnischen Unterschieds zeigen erste Vergleiche auch hier sehr ähnliche Ergebnisse bei den Hauptkameras: ein helles und detailreiches Bild, selbst wenn die Bedingungen schwieriger werden.
Insta360 Luna Pro: Pakete und Preise

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| Standardpaket | 529 € |
|
| Zusatzbeleuchtungspaket | 579 € |
|
| Andere Themenpakete | Von 615 € bis 635 € |
Die Insta360 Luna Pro ist im Standard-Paket ab 529 € erhältlich, also 200 € günstiger als das Standard-Paket der Luna Ultra. Damit bietet sie einen deutlich erschwinglicheren Einstieg in die Produktreihe. Das Standard-Paket umfasst die Kamera, eine Schutzhülle, eine Tragetasche, einen Windschutz, einen Griff mit 1/4“-Gewinde sowie eine Handschlaufe. Das mitgelieferte Etui ist deutlich kompakter als das der Luna Ultra: Es schützt vor allem den oberen Teil der Kamera und deren Gimbal, anstatt das Gerät fast vollständig zu umhüllen.
Das „Zusatzbeleuchtungs-Paket“, das für 579 € angeboten wird, umfasst den Inhalt des Standard-Pakets und enthält zusätzlich eine Mini-Zusatzleuchte sowie einen Black-Mist-Filter. Dies ist zudem das Bundle, das Insta360 auf der Seite der Standard-Version besonders hervorhebt.
Weitere Konfigurationen ermöglichen es, die Luna Pro an unterschiedliche Einsatzzwecke anzupassen. Das „Endurance“-Paket umfasst insbesondere einen Griff mit integriertem Akku zur Verlängerung der Betriebsdauer, während das „Vlog“-Paket mit einem drahtlosen Mikrofon den Schwerpunkt verstärkt auf den Ton legt. Das POV-Paket umfasst hingegen eine Halterung, mit der die Kamera um den Hals getragen werden kann, um Aufnahmen aus der Ich-Perspektive einfacher zu realisieren. Die Preise liegen zwischen 615 und 635 €.
Schließlich ist ein Großteil des Zubehörs, das für das Befestigungssystem der Luna Ultra entwickelt wurde , auch mit der Luna Pro kompatibel, was den Wechsel von einem Modell zum anderen erleichtert. Das direkt mit den Objektiven verbundene Zubehör bildet logischerweise die Ausnahme, da die beiden Kameras nicht über dieselbe optische Konfiguration verfügen.
UNSERE BESTSELLER – Insta360 Luna Pro
Fazit: Sollten Sie sich die Insta360 Luna Pro zulegen?
Mit der Luna Pro gelingt es Insta360, die wesentlichen Vorzüge der Luna Ultra in einer etwas kompakteren und vor allem erschwinglicheren Kamera zu vereinen. Dazu gehören insbesondere das hervorragende abnehmbare OLED-Display, die besonders umfassende Motivverfolgung, eine komfortable Akkulaufzeit sowie eine breite Palette an Funktionen. Das Nutzererlebnis entspricht somit weitgehend dem des Spitzenmodells.
Auch die Bildqualität lässt keine Wünsche offen. Da die Pro denselben 1-Zoll-Sensor und dieselbe 20-mm-f/1,8-Optik wie das Hauptobjektiv der Luna Ultra verwendet, liefert sie tagsüber detailreiche Bilder und bewährt sich auch bei schlechten Lichtverhältnissen hervorragend. Die Modi 8K30, 4K120, I-Log 10 Bit sowie der PureVideo-Modus bieten zudem ausreichend Möglichkeiten, um den Anforderungen selbst der anspruchsvollsten Kreativen gerecht zu werden.
Natürlich gibt es auch Abstriche. Der Wegfall des 60-mm-Teleobjektivs schränkt die Zoom- und Bildausschnittmöglichkeiten im Vergleich zur Luna Ultra erheblich ein , und der Digitalzoom stößt bereits bei einer Vergrößerung von mehr als 2× schnell an seine Grenzen. Doch letztendlich handelt es sich hierbei um den wichtigsten Kompromiss, den Insta360 eingegangen ist, und er stellt die grundlegenden Qualitäten der Kamera nicht in Frage.
Die Insta360 Luna Pro ist ab 529 € erhältlich – das sind 200 € weniger als die Standardversion der Luna Ultra – und stellt somit eine besonders interessante Alternative für diejenigen dar, die das Konzept der Ultra schätzen, jedoch kein Dual-Objektiv-System benötigen. Sie bewahrt einen Großteil dessen, was die Einzigartigkeit und den Reiz der Produktreihe ausmacht, und senkt gleichzeitig den Einstiegspreis deutlich.
Für wen ist die Insta360 Luna Pro gedacht?
Die Insta360 Luna Pro richtet sich in erster Linie an Content-Ersteller, Vlogger und Reisende, die eine stabilisierte Kamera suchen, die hochwertige Aufnahmen liefert, ohne dass zusätzliches Zubehör erforderlich ist. Dank ihres abnehmbaren Displays, das gleichzeitig als Fernbedienung und Mikrofon dient, ihrer Deep Track 5.0-Verfolgungsfunktion und ihrer zahlreichen Aufnahmemodi eignet sie sich besonders gut für Personen, die sich regelmäßig selbst filmen.
Es stellt zudem eine interessante Option für diejenigen dar, die der Qualität des Hauptsensors den Vorzug vor der Vielseitigkeit eines zweiten Objektivs geben. Nutzer, die häufig verschiedene Brennweiten verwenden oder deutlich engere Aufnahmen machen möchten, sollten sich eher für die Luna Ultra entscheiden. Für alle anderen bietet die Luna Pro die Möglichkeit, das Wesentliche des Luna-Erlebnisses zu einem deutlich günstigeren Preis zu genießen.
💡 Lesen Sie auch
➡️ Möchten Sie das Spitzenmodell kennenlernen? Hier finden Sie unseren Testbericht zur Insta360 Luna Ultra.
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