Insta360 Luna Pro vs. Luna Ultra: Für welches Modell sollten Sie sich entscheiden?
Nachdem sich Insta360 als einer der wichtigsten Akteure auf dem Markt für 360°-Kameras etabliert hat, betritt das Unternehmen nun Neuland: den Markt für stabilisierte Taschenkameras, der bislang weitgehend von DJI und dessen Osmo-Pocket-Reihe dominiert wurde. Und für seinen Einstieg in diese Kategorie hat der Hersteller nicht nur eine, sondern gleich zwei Kameras auf den Markt gebracht: die Luna Pro mit ihrem Einzelobjektiv und die Luna Ultra mit ihrem Doppelobjektivsystem. Doch abgesehen von diesem wesentlichen Unterschied: Was zeichnet diese beiden Modelle tatsächlich aus? Rechtfertigt die Luna Ultra ihren höheren Preis, oder stellt die Luna Pro den besten Kompromiss dar? Und vor allem: Für welches Modell sollten Sie sich je nach Ihren Bedürfnissen entscheiden? Alle Antworten finden Sie in unserem umfassenden Vergleich. Insta360 Luna Pro im Vergleich zur Luna Ultra.
Insta360 Luna Pro vs. Luna Ultra: Das Wichtigste auf einen Blick
Sie haben keine Zeit (oder sind zu faul 😅), alles zu lesen? Hier sind die wichtigsten Unterschiede zwischen der Insta360 Luna Pro und der Luna Ultra, die Sie sich merken sollten 👇
- 📐 Die Luna Pro ist etwas kompakter und leichter, doch beide Kameras zeichnen sich durch eine sehr ähnliche Ergonomie aus, insbesondere durch denselben vollständig abnehmbaren 2-Zoll-OLED-Bildschirm und 47 GB internen Speicher.
- 🔋 Auf der Seite der Akkulaufzeit und des Ladevorgangs gibt es keine nennenswerten Unterschiede: Beide Modelle verfügen über einen Akku mit 1.550 mAh, wobei eine Laufzeit von bis zu 240 Minuten angegeben wird und der Akku in 23 Minuten zu 80 % aufgeladen werden kann.
- 🎬 Die wesentlichen Funktionen sind weitgehend identisch, doch die Luna Ultra hat dank ihres Szenenmodus und ihrer speziellen Funktionen für Konzerte und Aufführungen – insbesondere in Bezug auf die Bildverfolgung und die Audioqualität – einen leichten Vorteil.
- 📷 Die Bildqualität entspricht weitgehend der des Hauptobjektivs, da beide Kameras denselben 1-Zoll-Sensor und dieselbe 20-mm-f/1,8-Optik verwenden. Das Luna Ultra zeichnet sich vor allem durch seinen zweiten Sensor und sein 60-mm-Teleobjektiv aus, die ihm deutlich mehr Möglichkeiten bei der Bildkomposition und beim Zoomen bieten.
- 💸 Die Luna Pro ist deutlich günstiger: Das Standard-Paket kostet 529 €, während das der Luna Ultra bei 729 € liegt. Die verschiedenen Pakete und Zubehörteile der Luna Ultra können die Kosten zudem noch weiter in die Höhe treiben.
📌 Die Luna Pro bietet den besten Kompromiss, um das Wesentliche des Luna-Erlebnisses zu einem günstigeren Preis zu genießen, während die Luna Ultra ihren höheren Preis vor allem durch ihr Teleobjektiv und ihre deutlich größere Vielseitigkeit bei der Bildkomposition rechtfertigt.
Insta360 Luna Pro vs. Luna Ultra: Design

| Insta360 Luna Pro | Insta360 Luna Ultra | |
| Abmessungen (L x B x H) | 155,7 × 52,8 × 38,5 mm | 169,9 × 52,4 × 38,5 mm |
| Gewicht | 215 g (schwarz) bis 218 g (weiß) | 233 g (schwarz) bis 235 g (weiß) |
| Touchscreen | Abnehmbares 2-Zoll-OLED-Display | Abnehmbares 2-Zoll-OLED-Display |
| Speicher | 47 GB integrierter Speicher microSD-Karte (bis zu 2 TB) | 47 GB integrierter Speicher microSD-Karte (bis zu 2 TB) |
Optisch sind sich die Insta360 Luna Pro und Luna Ultra sehr ähnlich und weisen die gleiche allgemeine Ergonomie auf. Der auffälligste Unterschied liegt natürlich in der Kamera: Die Luna Pro verfügt lediglich über ein Objektiv, während die Luna Ultra mit zwei Objektiven ausgestattet ist. Dank dieser Konfiguration ist sie zudem etwas kompakter und leichter: 155,7 mm hoch und 215 bis 218 g schwer , gegenüber 169,9 mm und 233 bis 235 g beim Ultra-Modell. Der Unterschied ist zwar gering, verschafft der Luna Pro jedoch einen kleinen Vorteil beim täglichen Transport.
Im Übrigen bieten beide Kameras nahezu das gleiche Nutzungserlebnis. Sie verfügen insbesondere über denselben vollständig abnehmbaren 2-Zoll-OLED-Touchscreen, eine der interessantesten Besonderheiten dieser Produktreihe. Einmal abgenommen, fungiert dieser als drahtlose Fernbedienung und ermöglicht eine Videoübertragung bis zu einer Entfernung von etwa 20 Metern. Das integrierte Mikrofon kann zudem dazu dienen, die eigene Stimme aus der Ferne aufzunehmen, insbesondere wenn man sich selbst filmt.
Auch die Ergonomie ist identisch: ein klickbarer Joystick zur Steuerung der Kamera, ein Zoomregler, eine Aufnahmetaste sowie zwei individuell konfigurierbare Bedienelemente unterhalb des Bildschirms. Beide Modelle verfügen zudem über 47 GB internen Speicher und unterstützen microSD-Karten mit einer Kapazitätvon bis zu 2 TB.
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Keine wirklichen Kompromisse bei Design oder Ergonomie: Sie behält die Vorzüge der Luna Ultra bei und ist dabei etwas kompakter und leichter.
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Insta360 Luna Pro vs. Luna Ultra: Akkulaufzeit und Aufladen
| Insta360 Luna Pro | Insta360 Luna Ultra | |
| Batterie | Hauptakku: 1550 mAh Abnehmbarer Touchscreen: 210 mAh | Hauptakku: 1550 mAh Abnehmbarer Touchscreen: 210 mAh |
| Autonomie | 240 Min. | 240 Min. |
| Nachfüllzeit | 80 % in 23 Minuten, 100 % in 35 Minuten | 80 % in 23 Minuten |
In diesem Punkt liegen die Insta360 Luna Pro und Luna Ultra gleichauf. Beide Modelle verfügen über einen Akku mit 1.550 mAh, und Insta360 gibt eine Laufzeit von bis zu 240 Minuten an – ein Wert, der unter besonders günstigen Bedingungen bei 1.080p und 24 fps erzielt wurde. In den anspruchsvollsten Modi ist natürlich mit einer deutlich geringeren Laufzeit zu rechnen: Ein unabhängiger Test der Luna Pro ergab beispielsweise eine Laufzeit von etwa 1 Stunde und 30 Minuten bei 8K30 und eingeschaltetem Display, was angesichts der verwendeten Auflösung immer noch komfortabel ist.
Ihr abnehmbarer Touchscreen verfügt zudem über einen eigenen Akku mit einer Kapazität von 210 mAh, der unabhängig vom Akku der Kamera ist. Auch hier gibt es keinen nennenswerten Unterschied zwischen den beiden Modellen: Die Betriebsdauer hängt stark von der Nutzung ab, insbesondere wenn er ständig als Fernbildübertragung dient.
Auch der Ladevorgang verläuft identisch: In nur 23 Minuten werden 80 % der Akkuleistung wiederhergestellt. Insta360 gibt zudem an, dass die Luna Pro mit einem PD 3.0 PPS.b-kompatiblen 45-W-USB-C-Ladegerät in 35 Minuten vollständig aufgeladen werden kann.
Beide Kameras können sich bei längeren Aufnahmen in 8K oder 4K mit hoher Bildfrequenz schließlich erwärmen. Verschiedene Tests zeigen jedoch, dass das Verhalten je nach den Bedingungen und den verwendeten Einstellungen variieren kann, während weniger anspruchsvolle Modi deutlich weniger davon betroffen sind.
🤝 Gleichstand
Gleicher Akku, gleiche angegebene Laufzeit und ebenso schnelles Aufladen: Es gibt keinen ausreichend großen Unterschied, um die beiden Modelle in diesem Punkt voneinander abzugrenzen.
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Insta360 Luna Pro vs. Luna Ultra: Funktionen
| Insta360 Luna Pro | Insta360 Luna Ultra | |
| Fotomodi | Foto (Standard/UltraPhoto), Live-Bild, Panorama | Foto (Standard/UltraPhoto), Live-Bild, Panorama |
| Videomodi | Video, PureVideo, Zeitlupe, Zeitraffer, TimeShift, Barrel Roll | Video, PureVideo, Zeitlupe, Zeitraffer, TimeShift, Barrel Roll |
| Audiomodi | Windunterdrückung, Sprachverbesserung, Original-Ton | Windunterdrückung, Sprachverbesserung, Original-Ton |
| Anzahl der Mikrofone | 4 (3 am Stabilisator + 1 am abnehmbaren Bildschirm) | 4 (3 am Stabilisator + 1 am abnehmbaren Bildschirm) |
Was die Funktionen betrifft, so verfügen die Luna Pro und die Luna Ultra über einen Großteil derselben Ausstattung und Aufnahmemodi. Dennoch gibt es einige Unterschiede, insbesondere aufgrund der Funktionen, die seit der Markteinführung der Luna Ultra hinzugefügt wurden.
Foto- und Videomodus
Beide Kameras bieten dieselben wichtigsten Fotomodi, darunter UltraPhoto, „Live Frame“ und „Panorama“ sowie eine sehr umfassende Auswahl an Videofunktionen, darunter „PureVideo“, „Slow Motion“, „Timelapse“, „TimeShift“ und „Barrel Roll“. Letzteres automatisiert dynamische Bilddrehungen, die von FPV-Aufnahmen inspiriert sind, während „PureVideo“ dazu dient, die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen zu verbessern.
Die Luna Ultra verfügt jedoch über eine zusätzliche Funktion, nämlich den Szenenmodus, der im Rahmen des Updates vom September 2026 hinzugefügt wurde. Er wurde speziell für Konzerte, Festivals und Aufführungen entwickelt und passt insbesondere den Fokus, die Belichtung, die Motivverfolgung, den Weißabgleich und die Farbwiedergabe an die besonderen Bedingungen dieser Art von Veranstaltungen an.
Verfolgung des Themas
Beide Modelle nutzen Deep Track 5.0, um mithilfe ihrer Kamera-Gimbal verschiedene Arten von Motiven automatisch zu erkennen und zu verfolgen. Zudem ermöglichen sie es, die Position des Motivs im Bildausschnitt mithilfe eines 3×3-Rasters festzulegen, anstatt es stets in der Bildmitte zu halten.
Die Bildverfolgung bleibt zudem auch bei Verwendung des Zooms aktiv. Die Luna Ultra profitiert jedoch von spezifischen Verbesserungen bei hoher Vergrößerung, insbesondere durch ihren Szenenmodus – ein Vorteil, der vor allem diejenigen interessieren dürfte, die regelmäßig weit entfernte Motive bei Konzerten oder Aufführungen filmen.
Audio
Auch hier ist die Ausstattung nahezu identisch. Beide Kameras verfügen über vier Mikrofone, von denen drei in den Stabilisator und eines in den abnehmbaren Bildschirm integriert sind. Letzterer kann somit als Fernmikrofon dienen, wenn Sie sich selbst filmen. Windunterdrückung, Sprachoptimierung und die Beibehaltung des Originaltons sind ebenfalls bei beiden Modellen verfügbar, die direkt mit dem Insta360 Mic Air und dem Mic Pro gekoppelt werden können.
Die Luna Ultra bietet jedoch im „Szene“-Modus zusätzlich die Funktionen „Stage Audio“ und „Ambient Audio“, um je nach Bedarf den Klang von der Bühne bzw. die allgemeine Atmosphäre einer Veranstaltung in den Vordergrund zu rücken. Es handelt sich hierbei um recht spezialisierte Funktionen, die jedoch den Nutzen des Geräts für Nutzer erhöhen, die regelmäßig Konzerte und Aufführungen filmen.
🏆 Insta360 Luna Ultra
Die wesentlichen Funktionen sind weitgehend identisch, doch der „Scene“-Modus mit seinen speziellen Video-, Tracking- und Audiofunktionen verschafft ihr einen leichten Vorteil, vor allem bei Konzerten und Aufführungen.
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Insta360 Luna Pro vs. Luna Ultra: Bildqualität
| Insta360 Luna Pro | Insta360 Luna Ultra | |
| Hauptziel | 1-Zoll-Sensor, 20 mm, f/1,8 | 1-Zoll-Sensor, entspricht 20 mm, f/1,8 |
| Teleobjektiv | – | 1/1,3-Zoll-Sensor, entspricht 60 mm, f/2,0 |
| Naheinstellgrenze | 9 cm | 9 cm |
| Fotoauflösung | Bis zu 37 MP | Bis zu 37 MP |
| Videoauflösung | 8K mit bis zu 30 fps 4K mit bis zu 120 fps 3K mit bis zu 60 fps 2,7K mit bis zu 120 fps 1080p mit bis zu 240 fps | 8K mit bis zu 30 fps 4K mit bis zu 120 fps 3K mit bis zu 60 fps 2,7K mit bis zu 120 fps 1080p mit bis zu 240 fps |
| Digitaler Zoom | Bis zu 4× | Bis zu 15× |
| ISO-Bereich | 100 à 6400 | 100 à 6400 |
| Fotoformat | jpg, jpg+RAW | jpg, jpg+RAW |
| Videoformat | MP4 | MP4 |
| Farbprofile | Standard, Dolby Vision, I-Log 10 Bit | Standard, Dolby Vision, I-Log 10 Bit |
| Max. Bitrate | 120 Mbps | 120 Mbps |
Sensoren und Auflösungen
Hier liegt der wesentliche Unterschied zwischen der Insta360 Luna Pro und der Luna Ultra. Beide Kameras verfügen über genau dieselbe Basis für ihr Hauptobjektiv: einen 1-Zoll-Sensor in Verbindung mit einer Brennweite von umgerechnet 20 mm und einer Blende von f/1,8. Zudem bieten sie dieselben Auflösungsoptionen: 8K mit bis zu 30 fps, 4K mit bis zu 120 fps und 1080p mit bis zu 240 fps sowie eine Naheinstellgrenze von nur 9 cm.
Die Luna Ultra verfügt jedoch zusätzlich über einen zweiten Sensor im Format 1/1,3 Zoll, der mit einem Teleobjektiv mit einer Brennweite von 60 mm und einer Blende von f/2,0 kombiniert ist . Damit bietet sie weitaus mehr Möglichkeiten, Nahaufnahmen zu machen oder entfernte Motive zu filmen, ohne ausschließlich auf den digitalen Bildausschnitt angewiesen zu sein.
Dieser Unterschied macht sich unmittelbar beim Zoom bemerkbar. Die Luna Pro ist auf 4× begrenzt und verfügt über einen 2×-Clarity-Zoom, der darauf ausgelegt ist, mehr Details zu bewahren. Die Luna Ultra erreicht nun bis zu 15-fachen Zoom, was etwa 300 mm entspricht. Der 3-fache Zoom nutzt direkt das 60-mm-Teleobjektiv, während die Stufen 2× und 6× das Pixel-Binning beider Sensoren nutzen, um eine bessere Bildqualität zu gewährleisten. Insta360 stellt diese Vergrößerungsstufen somit als verlustfrei oder nahezu verlustfrei dar, während die höheren Stufen stärker auf digitale Bildbeschneidung und Softwareverarbeitung beruhen, was zu einer zunehmend sichtbareren Bildverschlechterung führt.
Im Übrigen sind sich die beiden Modelle sehr ähnlich. Sie nehmen Fotos mit bis zu 37 MP auf, speichern diese im JPEG- und RAW-Format und bieten die Profile „Standard“, „Dolby Vision“ und „I-Log 10 Bit“ an.
Bildqualität
Bei der Hauptaufgabe sind die Unterschiede in der Bildqualität minimal. Diese Feststellung ist angesichts ihres identischen Sensors und ihrer identischen Optik logisch und spiegelt sich in den verschiedenen verfügbaren Vergleichen wider. Bei Tageslicht liefern beide Kameras detailreiche Bilder mit einem überzeugenden Dynamikumfang. Je nach Motiv lassen sich zwar geringfügige Abweichungen bei Belichtung, Kontrast oder Farbwiedergabe feststellen, doch keine der beiden Kameras hat dabei durchweg die Nase vorn.
Auch bei nachlassender Beleuchtung bleibt das Ergebnis weitgehend ähnlich. Beide Kameras verfügen über den PureVideo-Modus, um Bildrauschen zu reduzieren und in dunklen Szenen mehr Details zu bewahren. Das Luna Ultra verfügt über eine Architektur mit drei KI-Chips, während das Pro-Modell zwei Chips aufweist; Vergleiche zeigen jedoch auch hier sehr ähnliche Ergebnisse bei der Hauptkamera. Je nach Motiv kann die Pro ein etwas helleres Bild erzeugen, während die Ultra manchmal etwas dunkler oder kontrastreicher wirkt, ohne dass sich ein ausreichend konstanter Trend abzeichnet, um einen eindeutigen Sieger zu benennen.
Nutzer, die ihre Bildwiedergabe weiter verfeinern möchten, verfügen bei beiden Modellen zudem über das I-Log-Profil mit 10-Bit-Aufzeichnung. Dieses bietet in der Postproduktion mehr Spielraum, um die Farbmessung anzupassen und sowohl die Lichter als auch die Schattenbereiche zu bearbeiten. Die Luna Pro macht dem Ultra in diesem Punkt also keine besonderen Zugeständnisse.
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Die Bildqualität ist der des Hauptobjektivs sehr ähnlich, doch das 60-mm-Teleobjektiv und die deutlich besseren Zoomfunktionen der Ultra verleihen ihr eine Vielseitigkeit, mit der die Luna Pro nicht mithalten kann.
Insta360 Luna Pro vs. Luna Ultra: Pakete und Preise

| Insta360 Luna Pro | Insta360 Luna Ultra | |
| Standardpaket | 529 € | 729 € |
| Andere Themenpakete | Von 615 € bis 635 € | Von 821 € bis 929 € |
Der Preisunterschied zwischen den beiden Kameras ist bereits beim Standard-Paket beträchtlich: 529 € für die Insta360 Luna Pro gegenüber 729 € für die Luna Ultra, was einer Differenz von genau 200 € entspricht. Die Grundausstattung ist recht ähnlich und umfasst insbesondere eine Schutzhülle, einen Windschutz, einen Griff mit 1/4“-Gewinde sowie eine Handschlaufe. Die Schutzhülle der Pro-Version ist jedoch kompakter und schützt vor allem den oberen Teil der Kamera, während die der Ultra-Version das Gerät umfassender umschließt und Platz für bestimmtes Zubehör bietet.
Insta360 bietet die beiden Modelle zudem in verschiedenen Themenpaketenan, dienicht direkt zwischen den einzelnen Kameramodellen vergleichbar sind. Für die Luna Pro reichen die Preise von 579 bis 635 €, wobei die Pakete insbesondere auf Beleuchtung, Akkulaufzeit, Vlogging oder POV-Aufnahmen ausgerichtet sind. Auf der Seite der Luna Ultra liegen die Preise der verschiedenen angebotenen Pakete zwischen 821 und 929 € und legen den Schwerpunkt stärker auf das Zubehör und die spezifischen Möglichkeiten des Geräts.
Die Luna Ultra profitiert insbesondere von Konfigurationen, die direkt mit ihrem Doppelobjektivsystem zusammenhängen. Ihr Zoom-Paket kann das Ultra-Teleobjektiv enthalten, das vor dem Teleobjektiv eine 1,5-fache Vergrößerung bietet und in Kombination mit dem 15-fach-Zoom eine Brennweite von bis zu 450 mm (Vollformatäquivalent) ermöglicht. Die meisten Zubehörteile, die nicht direkt von den Objektiven abhängen, sind hingegen bei beiden Modellen identisch oder miteinander kompatibel.
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– bereits ab dem Standard-Paket 200 € günstiger; sie verfügt über die wesentlichen Ausstattungsmerkmale und ist in puncto Preis eindeutig die bessere Wahl der beiden Modelle.
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Fazit: Insta360 Luna Pro vs. Luna Ultra – welche sollte man wählen?
Am Ende dieses Vergleichs wird eines deutlich: Die Insta360 Luna Pro und Luna Ultra liegen viel näher beieinander, als man vermuten würde. Sie verfügen über denselben 1-Zoll-Hauptsensor, dieselben Auflösungen bis zu 8K30 und 4K120, dasselbe abnehmbare OLED-Display, eine nahezu identische Ergonomie, „Deep Track 5.0“, vier Mikrofone, das 10-Bit-I-Log-Profil sowie die gleiche angegebene Akkulaufzeit von 240 Minuten. Dank ihres Hauptobjektivs ist auch ihre Bildqualität sehr ähnlich, selbst bei schlechten Lichtverhältnissen.
Der eigentliche Unterschied liegt vor allem im zweiten Objektiv der Luna Ultra. Dank ihres Teleobjektivs mit einer Brennweite von umgerechnet 60 mm lassen sich Bildausschnitte wesentlich leichter variieren, Nahaufnahmen realisieren und deutlich höhere Zoomstufen nutzen, wobei gleichzeitig mehr Details erhalten bleiben. Zudem verfügt sie über einige zusätzliche Funktionen, insbesondere über einen Szenenmodus für Konzerte und Aufführungen. Damit ist sie die umfassendere und vielseitigere der beiden Kameras.
Dennoch scheint die Luna Pro keineswegs eine stark eingeschränkte Version der Ultra zu sein. Sie behält die wesentlichen Eigenschaften bei, bietet mit ihrem Hauptobjektiv nahezu die gleiche Bildqualität und ist sogar kompakter und leichter. Vor allem kostet das Standard-Paket 529 € gegenüber 729 € für die Luna Ultra. Die zusätzlichen 200 €, die für die Ultra verlangt werden, sind daher vor allem dann gerechtfertigt, wenn das Teleobjektiv und die damit verbundenen Bildausschnittmöglichkeiten tatsächlich Ihren Anforderungen entsprechen. Ist dies nicht der Fall, bietet die Luna Pro wahrscheinlich das beste Verhältnis zwischen Ausstattung, Bildqualität und Preis.
Entscheiden Sie sich für die Insta360 Luna Pro, wenn:
- Sie verwenden hauptsächlich eine Weitwinkelbrennweite und benötigen eigentlich kein Teleobjektiv;
- Sie bevorzugen eine kompaktere und leichtere Kamera für alltägliche Aufnahmen;
- Sie möchten erhebliche Kosten einsparen und dabei die wesentlichen Funktionen der Luna Ultra beibehalten.
Entscheiden Sie sich für die Insta360 Luna Ultra, wenn:
- Sie möchten die Vielseitigkeit des Doppelobjektivs nutzen, wobei das 60-mm-Teleobjektiv Ihnen mehr Variationsmöglichkeiten bei der Bildkomposition bietet;
- Sie filmen regelmäßig weit entfernte Motive und möchten von deutlich besseren Zoom-Möglichkeiten profitieren;
- Sie filmen Konzerte, Aufführungen oder Veranstaltungen, bei denen der Szenenmodus und die entsprechenden Funktionen einen echten Vorteil bieten.
💡 Wenn Sie mehr erfahren möchten, lesen Sie unsere ausführlichen Testberichte zu den beiden Kameras in diesem Vergleich „Insta360 Luna Pro vs. Luna Ultra “:
➡️ Alles über die Insta360 Luna Pro
➡️ Alles über die Insta360 Luna Ultra
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